[Rezension] Die Terranauten | T. C. Boyle

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Verlag: Hanser
Format: HC
Seitenzahl: 608
Erschienen: 09.01.2017
ISBN: 978-3-446-25559-3
Preis: 26,00 €
Erworben: Februar 2017; via LovelyBooks-Leserunde.


Erste Worte: Man hatte uns von Haustieren abgeraten, desgleichen von Ehemännern oder festen Freunden, und dasselbe galt natürlich für die Männer, von denen, soviel man wusste, keiner verheiratet war. Ich glaube, Mission Control hätte es begrüßt, wenn wir auch keine Eltern oder Geschwister gehabt hätten, aber die hatten wir nun mal, alle bis auf Ramsay, der ein Einzelkind war und in der vierten Klasse seine Eltern bei einem Frontalzusammenstoß verloren hatte.  Weiterlesen

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[Notiz] Lesejury, Bastei Lübbe, Köln: Da war doch was?

Hallo ihr Lieben,

ich hatte euch ja gegen Ende April erzählt, dass ich nach Köln eingeladen wurde, um die neue Version der Lesejury einem Beta-Test zu unterziehen. Auch hatte ich angekündigt, dass ich über diesen Tag im Verlagshaus von Bastei Lübbe berichten würde. Daraus ist bisher nichts geworden, und ich habe die Pläne, das noch zu erledigen, verworfen.

Denn Philip, den ich dort als Hahn im Korb kennengelert habe, hat einen tollen Beitrag auf seinem Blog Book Walk verfasst. Und besser kann ich es auch nicht formulieren, er hat meine Meinung so ziemlich auf den Punkt gebracht. Daher: Wenn es euch interessiert, was wir dort gemacht haben und worum es bei der Lesejury (jetzt) geht, dann schaut doch mal bei ihm vorbei. Auf einem seiner Fotos bin ich sogar zu erkennen (Wenn man denn weiß, wonach man suchen soll. Das verrate ich euch hier.), doch im Grunde geht es ja um den Bericht.

Zur Lesejury, die seit dem 2. Mai in der erneuerten Version erreichbar ist, gelangt ihr über diesen Link. Solltet ihr euch dort anmelden – oder solltet ihr schon angemeldet sein -, dann findet ihr mich unter meinem Nickname Narr, wie bei LovelyBooks auch. Schickt mir doch eine Freundschaftsanfrage, wenn ihr mögt. Oder, wenn ihr Fragen zur Funktionsweise habt oder euch sonst etwas auf dem Herzen liegt, dann scheut euch nicht, diese zu stellen. Ich wage zu behaupten, dass ich diese Seite ganz gut durchschaut habe. So, wie wir sie auf Leber und Nieren getestet haben… 😉

Ich wünsche euch noch einen schönen Freitag!

[Rezension] Nur ein Tag | Gayle Forman

u1_978-3-8414-2106-7-46121224Verlag: Fischer FJB
Format: TB
Seitenzahl: 432
Erschienen: 22.03.2016
ISBN: 978-3-8414-2106-7
Preis: 14,99€
Erworben: März 2016. Vielen Dank an LovelyBooks!

Erste Worte: Angenommen, Shakespeare hätte sich geirrt? ›Sein oder nicht sein: das ist hier die Frage.‹ Leseprobe

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[Rezension] Einen Scheiß muss ich! | Tommy Jaud / Sean Brummel

Titel: Einen Scheiß muss ich!
Autor(in): Tommy Jaud als Sean Brummel
Verlag: Fischer
Format: TB
Seitenzahl: 320
Erschienen: 28.09.2015
ISBN: 978-3-596-03227-3
Preis: 16,99€
Erworben: Via Leserunde auf LovelyBooks Oktober 2015

Erste WorteWomöglich fragen Sie sich, wer zum Teufel dieser Sean Brummel eigentlich ist. Das ist eine sehr gute Frage. Die bessere ist allerdings, wer dieser Sean Brummel einmal war: einer der unglücklichsten Menschen der amerikanischen Westküste

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[FBM 2015] Zwischen Massenpanik & Seitenflut

Hallo ihr Lieben,

ich bin zurück aus Frankfurt und während ich diese Zeilen tippe kuschele ich mich in eine dicke Wolldecke und habe neben mir einen heißen Tee mit Glühweingeschmack stehen, denn das Wetter war wirklich schon mal besser. Nicht während der Buchmesse, aber da stört einen das ja Wetter ja auch nicht, wenn man drinnen unterwegs ist. Die Wege hin und wieder nach Hause sind da eher das Problem. Eigentlich soll es ja aber hier um die Messe an sich gehen…

Als ich heute ankam, waren da schon mal viel mehr Menschen als das letzte Mal. Natürlich war das zu erwarten, da ich letztes Jahr während der Fachbesuchertage dort war und nun jeder x-Beliebige auf die Messe konnte. Beim LovelyBooks-Lesertreffen hat der Menschenauflauf dann, meinem Empfinden nach, seinen Höhepunkt gehabt, denn um an die 500 angepriesenen Goodiebags zu kommen, die verteilt wurden, musste man sich vor einem kleinen Tresen sammeln. Und das Prinzip des Nach-Hinten-Durchreichens haben wohl einige Leute noch nicht verstanden… Egal. Ich habe keine Tasche mit 4-5 Büchern mehr bekommen, da ich dem irrsinnigen Gewusel ausgewichen bin, sobald ich konnte (soll heißen, ich habe mich aus der Menschenmasse entfernt, den gesamten Block an Ständen umrundet und bin dann auf die nun fast leere Fläche des Orbansim-Space, wo das alles stattfand, gestoßen). Dafür habe ich dann ein paar nette Bloggerinnen kennengelernt, meine ersten Visitenkarten ausgetauscht und ein wenig Ruhe genossen. Die Füße tun einem ja doch nach zwei Stunden schon weh, wenn man so im Stop-and-Go-Modus ist.

Geplant hatte ich bis auf das LB-Treffen nichts, damit ich spontan an Ständen stehen bleiben oder mich mit Leuten unterhalten kann, wenn mir danach ist, ohne von A nach B hetzen zu müssen. Allerdings war so viel los, dass das „an Ständen stehen bleiben“ nicht wirklich umsetzbar war. Bei Piper, Carlsen, Thienemann, Magellan und ein paar kleineren No-Name-Verlagen bin ich schon hängen geblieben, aber das lag eher daran, dass dort weniger Menschen waren, die in verschiedene Richtungen wollten. Gekauft habe ich letztendlich kein Buch und auch Kataloge oder Leseproben habe ich dieses Jahr weniger mitgenommen. In einige Bücher habe ich hineingelesen, aber nur wenige wirklich für so gut befunden, dass sie auf meine Wunschliste gelangen könnten. Ich komme zu dem Schluss, dass die Frankfurter Buchmesse nur dann wirklich „entspannt und in Ruhe“ (hust) mitgemacht und besucht werden kann, wenn man unter der Woche, also in den Fachbesuchertagen, hinfährt.

Fotos habe ich keine gemacht, dazu hätte ich ja stehen bleiben und den Weg blockieren müssen, das war mir einfach zu unsicher, aber ein paar „verbale Schnappschüsse“ kann ich liefern. Aber Vorsicht: Die sind so sarkastisch gemeint, dass ich schon fast nicht mehr sicher bin, ob ich sie wirklich posten soll. Sollte ich also einem von euch auf den Schlips treten: Entschuldigt, das war nicht (alles) ernst gemeint! 🙂 Seht es mir nach, mir ist kalt und ich bin müde.

  • unter „Lebenselixier“ versteht man Himbeer-Brombeer-Smoothie (der hauptsächlich aus Orangen- und Apfelsaft besteht), jedenfalls beim LB-Leser- / -Bloggertreffen
  • Autoren erkennt man daran, dass sie einen Heliumluftballon am Handgelenk mitnehmen
  • Oder man erkennt sie gar nicht
  • oder erst dann, wenn sie einem Postkarten oder Lesezeichen in die Hand drücken
  • Lesungen hört man nicht einfach nur durch die ganze Halle, man soll (!) sie hören. Und zwar alle durcheinander und alle auf einmal
  • Und wenn jemand ohne Mikro oder Megafon gut zu verstehen ist, muss derjenige unbedingt eines von beidem zu Hilfe nehmen. Wäre sonst ja komisch.
  • Auf die Buchmesse, die einen einzigen Gang mit Comics und Mangas hat, muss man unbedingt als Cosplayer gehen. Mit möglichst wenig Stoff und möglichst blickdichten und gruseligen Kontaktlinsen.
  • Und die Trolleys, die jeder dritte dabei hat, sind noch nicht genug. Mein Rat für nächstes Jahr: Nehmt einen Trolley mit! Dann nervt ihr die anderen genau so, wie sie euch. Und eure Füße.
  • Wenn man irgendwo eine Fensterscheibe sieht, muss man sich davor setzen und Pause machen. Oder auf Treppenstufen. Überall. Hauptsache, da kommen keine Leute mehr durch.
  • Wenn man vor zwei Rolltreppen steht, geht die linke runter (=kommt auf dich zu) und die rechte geht rauf. Was? Wusstest du nicht? Na gut. Dann stellen wir mal vor jede Treppe zwei Leute mit schicken gelben Westen. Mal sehen, ob die die Leute dirigieren können. Nein, schaffen sie nicht? Oh. Mist. Egaal…
  • Und wenn wir schon dabei sind: Lasst uns doch überall Leute platzieren, die mit Beuteln und Zeitungen wedeln. Am besten da, wo viele Leute sind. Wo viele Leute entlang wollen und sich dann zwangsweise stauen… (Und ich weiß, dass ich gerade ziemlich oft „Leute“ schreibe, aber es waren eben so viele Menschen, Leute, Personen, Gestalten da.. das wollte ich mit der Häufung des Wortes mal deutlich machen. So. Keine Widerrede bitte. 😉 )
  • Habe auf dem Weg zum Bahnhof (also nach der Messe) eine nette alte Lady aufgegabelt, die stur bei ihrer Meinung blieb: die digitale Revolution zerstört die Kunstfertigkeit des Buches und ist darum böse. Und Smartphones (Handys allgemein), Computer und das Internet, das Internet!, sind sowieso direkt von Teufels Front auf die Erde gekommen. „Nein, ich will dich damit nicht in deiner Meinung einschränken, aber ich hoffe, du siehst das auch noch mal ein..“

So. Mehr fällt mir jetzt nicht mehr ein. Daher: Euch einen schönen Wochenstart und ich freue mich zu hören, wie die Messe für euch abgelaufen ist. Liebe Grüße!

[Rezension] Breathe – Jax & Sadie (Abbi Glines)

Titel: Breathe – Jax & Sadie
Autor(in): Abbi Glines
Verlag: Piper
Format: ePub
Erschienen: 13.04.2015
ISBN: 978-3-492-96951-2
Preis: 7,99€
Erworben: Juli 2015; Gewinnspiel auf LovelyBooks

Erste WorteJax Als die Limousine vor dem Haus hielt, hatte sich das Personal auf Befehl Ms Marys hin schon vor dem Haus versammelt. Ich wartete nicht ab, dass der Fahrer mir die Tür öffnete. Was ich hier für einen Eindruck hinterließ, war schließlich piepegal.

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[Buchverlosung], um das Sommerloch zu füllen (und in meinem Regal eines zu schaffen)

Hallo ihr Lieben,

auf der Frankfurter Buchmesse im letzten Jahr habe ich an einem Stand dieses Buch geschenkt bekommen: Was vom Sommer übrig ist von Tamara Bach. Den Klappentext fand ich super, das Cover gefiel mir – aber der Schreibstil war nicht so wirklich meiner. Ich hatte euch ja schon mal diesbezüglich die Ohren vollgejammert… Egal. Nun steht dieses Buch in meinem Regal, nimmt Platz ein, den ich eigentlich für Neuanschaffungen bräuchte, und jedes Mal, wenn ich den gelben Buchrücken ansehe denke ich, dass jemand anderes sich mehr darüber freuen könnte, als ich es tue. Um euch die Sache schmackhaft zu machen:

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LovelyBooks Lesesommer 2015

Hallo ihr Lieben,

vielleicht habt ihr ja schon davon gehört, aber falls nicht: Auch in diesem Jahr findet der LovelyBooks Lesesommer statt. Vergangenes Jahr war ich nicht dabei, weil ich a) nicht wirklich davon erfahren habe, denn b) ich war damals noch nicht so intensiv auf LB unterwegs. Dieses Jahr sieht die Lage aber anders aus.

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Für all jene, die nicht einmal wissen, was das eigentlich ist:  Weiterlesen