[Notiz] Monetarisierung von Buchblogs

Hallo ihr Lieben!

federlesen1

Das Beitragsbild im Original-Post.

Leider konnte ich den Blogger Future Place auf der FBM 2016 wegen meines Jobs nicht besuchen und habe dadurch die Diskussionen dort verpasst.
Die Bücherkrähe hat nun das Thema Monetarisierung von Buchblogs aufgegriffen, das angesprochen und wohl auch heiß diskutiert wurde. Ich finde ihren Beitrag super und kann euch nur empfehlen, dort vorbeizuschauen!

 

Die Bücherkrähe

wp-1477555192245.jpgAuf der Frankfurter Buchmesse hat Philip im Rahmen des Blogger Future Place einen Vortrag über Monetarisierung von Buchblogs gesprochen, an den sich eine heiße Diskussion entzündete. Diese Diskussion ist nicht neu, denn Fragen wie „Dürfen wir überhaupt Geld für unser Hobby nehmen?“, „Wenn ja, wofür?“, „Wie viel?“, „Gilt das für alle Blogs?“ usw. stehen seit Ewigkeiten im Raum und spalten in diesem Punkt die Bloggerszene. Caro von Time and Tea hat vor einiger Zeit einen Artikel dazu geschrieben und sich nicht nur gegen eine Monetarisierung der Buchblogs ausgesprochen, sondern holt einmal kräftig gegen die Buchblogger aus. Ebenfalls gegen eine Monetarisierung spricht sich Julia von Julias Wunderwelt aus.

Ob die Buchblogs überhaupt Geld nehmen sollen oder dürfen, wo doch alles ein Hobby und voller Idealismus ist, ist eine der Gretchenfragen. Doch warum sollten Buch- oder, wie sie auch genannt werden, Literaturblogger* kein Geld nehmen? In allen anderen Blogbranchen ist es…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.348 weitere Wörter

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8 Kommentare zu “[Notiz] Monetarisierung von Buchblogs

  1. Also ich fände es in Ordnung, wenn Buchblogger mit ihrem Hobby Geld verdienen könnten. Immerhin steckt ihr viel Arbeit in dieses Hobby. Was nur leider nicht geht, ist eine direkte Bezahlung von Rezensionen, da das auf allen Rezi-Seiten verboten ist. Aber eine dezente Werbung im Seitenstreifen oder Gewinnspiele, die von AutorInnen finanziert werden, wären für mich auch als Leserin total in Ordnung.

  2. Was bei Monetarisierungshoffnungen oft nicht berücksichtigt wird: Der unmittelbare Nutzen für den Autor oder den Verlag entsteht nicht in erster Linie dadurch, dass Blogger eine Rezension direkt auf ihrem Blog veröffentlichen, sondern vor allem dadurch, dass sie sie dorthin verbreiten, wo das Buch direkt gekauft werden kann, beispielsweise zu Amazon. Die Autoren, mit denen ich schon darüber gesprochen habe, haben selten mehr als ein oder zwei Exemplare ihres Buchs verkauft, weil es eine tolle Rezension in einem Blog bekommen hat, sofern die Rezension nicht weiterverbreitet wurde. In den meisten Fällen entsteht kein einziger unmittelbarer Verkauf. Die Verkäufe entstehen erst dadurch, dass durch Bloggerrezensionen die Rezensionszahl bei Amazon & Co. anwächst. Und sobald sich ein Blogger fürs Rezensieren bezahlen lässt, darf er seine Rezensionen nicht mehr zu Amazon packen, denn das widerspricht den dortigen Rezensionsregeln. Damit verliert der Verlag oder der Autor also den Hauptanreiz, dem Blogger ein Buch zu geben, geschweige denn noch Geld.

    Der Unterschied zwischen Foodbloggern etc. und Buchbloggern besteht schlicht und ergreifend in der geringen Reichweite des durchschnittlich besuchten Buchblogs. Es wäre etwas anderes, wenn der Blog ein paar tausend (Unique) Besucher pro Tag hätte – aber welcher Buchblog hat das schon.

    Da ist es schon realistischer, andere Möglichkeiten des Geldverdienens zu suchen. Von der VG Wort hätte es beispielsweise zwanzig Euro für jeden Text gegeben, der im Jahr 2015 mehr als 1.800mal angeklickt wurde und damals mit dem VG-Wort-Pixel ausgestattet wurde. Das dürfte in 365 Tagen auch für viele Buchblogger zu schaffen sein. Ist es für einen Blog nicht zu schaffen, dann ist die Reichweite generell noch nicht so groß, dass man sich schon große Hoffnungen aufs Monetarisieren machen sollte.

    • Das ist ein interessanter Punkt. Danke für dein Feedback!
      Ich habe noch nie bei Amazon rezensiert und keine Ahnung von den dortigen Rezensionsregeln. Gibt es noch weitere Bestimmungen in dieser Richtung auf ähnlichen Seiten?

      Große Hoffnungen mache ich mir nicht, es wäre eben ein nettes i-Tüpfelchen. 🙂

  3. Huhu,

    interessant was da alles beachten muss oder?

    Ich habe schon bei Amazon Rezis veröffentlich, aber mir war dieser Regelpunkt auch bis dato unbekannt.

    Da bin ich froh , dass ich nur Leserin bin und keine Bloggerin.

    LG..Karin…

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