[Rezension] Hardwired. Verführt | Meredith Wild

41yzq7uho0l-_sx311_bo1204203200_Verlag: LYX
Format: TB / Manuskript
Seitenzahl: 352
Erschienen: 01.05.2016
ISBN: 978-3-7363-0124-5
Preis: 12,99 €
Erworben: Juni 2016 via Lesejury (Leserunde)

Erste Worte: „Was für ein herrlicher Tag“, sagte ich.

Inhalt Erica Hathaway ist tough und klug. Sie musste früh lernen, was es bedeutet, auf eigenen Beinen zu stehen. Als sie für ihr Internet-Startup einen Investor sucht, trifft sie auf Blake Landon. Blake ist sexy, mächtig und geheimnisvoll – und er schmettert ihre aufwändig vorbereitete Präsentation, ohne mit der Wimper zu zucken, als uninteressant ab. Erica ist außer sich vor Wut. Und doch fühlt sie sich auf magische Weise zu Blake hingezogen. Je mehr Erica über den Self-Made-Milliardär erfährt, desto deutlicher wird, dass er gute Gründe für seine Entscheidung hatte. Und obwohl sie spürt, dass sie besser die Finger von Blake lassen sollte, gibt sie sich ihrem Verlangen hin … Quelle

Meine Meinung Erica Hathaway bricht als toughe Jungunternehmerin mit dem Klischee der jungen Frau am Anfang ihres Karriereweges, die an Selbstzweifeln zerbricht und sich leicht und willig unter die Knute eines ach so tollen Mannes stellt. Blake entspricht umso mehr diesem Klischee. Mal schauen, wie die beiden miteinander auskommen.

Zu Beginn von Hardwired erinnert leider viel zu viel an die große Schwester Shades of Grey. Schon allein die Szenerie des Uniabschlusses und dem Aufeinandertreffen der Protagonisten in einer absolut nicht gleichrangigen Situation bietet zu viele Parallelen, um nicht mit den Gedanken zu Steele und Grey abzuwandern. Dann ist da noch Ihr total platonische Freund, der Ihm ein Dorn im Auge ist, Ihre überdrehte Freundin, die mit Seinem Bruder etwas anfängt, Seine dramatische Hintergrundgeschichte – es gibt noch so einiges mehr, das ich aufzählen könnte. Aber ich mag ja nicht nur meckern. Etwa ab der Mitte dieses ersten Bandes lassen sich zunehmend mehr Unterschiede zwischen SoG und Hardwired erkennen. Diese benenne ich jetzt nicht weiter, um nicht zu viel vorweg zu nehmen, doch das Lesen macht auch immer mehr Spaß.

Die Figuren sind stark gezeichnet, haben ihren eigenen Willen und folgen eben nicht mehr nur den Klischees. Besonders Ericas Selbstbewusstsein und ihre Abneigung gegen Blakes Versuche, ihr im Geschäftlichen unter die Arme zu greifen, heben diese Geschichte gegen den mittlerweile recht großen Pool an Erotikromanen hervor. Dabei ist aber wirklich positiv zu bemerken, dass, ebenfalls im Gegensatz zu den üblichen 08/15-Romanen nicht gefühlt auf jeder dritten und dann mindestens zehn Seiten lang die Protagonisten übereinander herfallen. Hier wird eher mit der Spannung gespielt, als sie ständig los zu lassen. Ja, natürlich kommt es auch mal vor, dass Sie einknickt und Seiner Verführung nachgibt, aber das umgekehrte Szenario tritt ebenfalls ein.
Die Handlung ist insgesamt interessant, aber nicht sonderlich aufregend und neu. Auch, wenn sich die Geschichte in Details und auch auf den ersten Blick etwas von der großen Masse unterscheidet, fehlt doch das gewisse Etwas, um sie einzigartig zu machen. Und es folgen hierauf noch drei weitere Bände. Ich weiß nicht, wie diese mindestens 800 kommenden Seiten noch mit genug Handlung gefüllt werden sollen, ohne die Spannung zu schwächen. Vermutlich, und das wäre dann wieder eine Gemeinsamkeit mit den meisten Erotikreihen der letzten paar Jahre, wird ein Band überflüssig (rein platztechnisch) und man hätte rückblickend die Handlung so stauchen können, dass dieser eine Band eben nicht vorhanden wäre. Versteht ihr, was ich meine?

Fazit Anders, aber nicht so verschieden. Ganz gut, aber nicht weltbewegend, besonders aufregend oder neu.

Punkte-3

Die Hard-Reihe

  1. Hardwired – verführt
  2. Hardpressed – verloren
  3. Hardline – verfallen
  4. Hardlimit – vereint
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