[Rezension] Eternity | Meg Cabot

243_37929_119795_xxlVerlag: Blanvalet
Format: Epub
Erschienen: 08.02.2012
ISBN: 978-3-641-08224-6
Preis: 7,99 €
Erworben: Juli 2016

Erste Worte: Ein Wunder war geschehen. Meena eilte in den Zug und hielt sich aufatmend an einer der glänzenden Haltestangen fest. Sie konnte ihr Glück kaum fassen. Leseprobe

Inhalt Meena ist genervt von Vampiren. Vor allem, weil sie einen in ihre umjubelte Soap »Eternity« hineinschreiben soll. Doch es kommt noch schlimmer: Während eines nächtlichen Spaziergangs mit ihrem Hund wird Meena von einem sexy Fremden vor einer Fledermausattacke gerettet. Zu guter Letzt steht plötzlich ein weiterer attraktiver Mann in ihrer Wohnung, der behauptet, Vampirjäger zu sein. Und all das mitten in New York City? Noch nicht einmal Meenas mysteriöse Gabe warnt sie vor dem, was noch auf sie zukommt: Denn wer ist dieser geheimnisvolle Fremde, dessen Charme sie ihre anderen Probleme fast vergessen lässt? Quelle

Meine Meinung Diese Geschichte klingt interessant, dachte ich. Warum? Weil es stereotypisch um Vampire geht – allerdings in der beinah ursprünglichen Version, nicht auf die glitzernde, moderne Art. Dachte ich jedenfalls.

Ja, die Vampire glitzern nicht, sondern sind gefährlich und machen auch keinen Hehl daraus (obwohl – ein bisschen). Ja, es gibt eine Mensch-Vampir-Liebesgeschichte. Ja, die moderne Welt kollidiert mit der „alten Welt“, in der Vampire nicht verehrt, sondern gefürchtet und gejagt wurden. Aber.
Erst einmal gibt es so viele Parallelen zu Bram Stokers Dracula, die ich erkennen kann, ohne das ältere Buch gelesen zu haben (zum Beispiel die Namen: Meena = Mina; Jonathan Harper = Jonathan Harker). Dann sind da die Verstrickungen zum Vatikan, die der an sich doch recht unglaubwürdigen Geschichte (wenn man mal ganz davon absieht, dass wir hier über Vampire sprechen) einen gewissen Realitätsbezug geben. Und die Handlung ist in sich geschlossen und auch nicht einfach nur langweiliges Aneinanderreihen von Zufällen, um die Beziehung zu untermauern.Das sind dann aber, neben der interessanten Beziehungskiste zwischen Meena und dem faszinierenden „großen, dunklen Fremden“, leider die einzigen Guten Punkte der Geschichte.

Die Nebencharaktere sind schwach gezeichnet, sie verschwinden und tauchen erst in den Momenten auf, in denen sie eine Rolle spielen. Das ist unlogisch. Wo sind sie, wenn sie gerade keinen Dialog haben? Und da wir schon bei so technischen Sachen wie Dialogen sind: Ich verstehe, dass die Fernsehserie Eternity, die diesem Buch auch seinen Namen gibt, eine Rolle in der Vampirsache spielt. Ich verstehe auch, dass man eben Hobbies haben kann, die nicht immer jedem (in diesem Fall mir) gefallen müssen. Aber diese ganze Autor-, Beförderungs-, Zickenkriegsache und allgemein das Drumherum finde ich einfach überflüssig. Meena ist eine taffe Frau mit so einigen Erfahrungen, was das Üble im Leben angeht. Dass sie sich in dieser Schickeria-Welt (im Normalfall, also bevor die Handlung dieses Buches ansetzt) wohlfühlt, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Das passt einfach nicht zu ihrem Charakter.

Fazit Insgesamt ist es schön, mal etwas anderes als die üblichen Klischees zu lesen. Allerdings ist dieser Auftakt einer Dilogie dann doch nicht so mein Fall. Ich werde Teil zwei aber dennoch eine Chance geben.

Punkte-2

Die Meena Harper-Reihe

  1. Eternity
  2. Endless
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4 Kommentare zu “[Rezension] Eternity | Meg Cabot

  1. Huhu Henrike,

    na das nenne ich mal ein Abendkleid!!!

    Schade das der Kopf der Dame, Frau oder Mädchens nicht zu sehen ist oder?
    Ob sie auch so feurig ausschaut?
    LG..Karin..

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    • Da hast du wahrlich recht, das ist ein beeindruckendes Kleid.
      Nein, ich finde es gar nicht schade. So bleibt der Fantasie genug Spielraum, und das war sicherlich auch die Absicht dahinter.
      LG

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  2. Hallo,
    deine Meinung zu dem Buch ist sehr interessant. Ich habe es schon sehr lange auf dem SuB und habe mich bis jetzt immer bewusst für andere Bücher entschieden. Der Klappentext klingt gut, aber nach deiner Beschreibung wird es wohl noch länger auf meinem Stapel liegen bleiben.

    Liebe Grüße,
    Sunny von it should rain flowers 🙂

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    • Es kommt ja auch immer auf den Anspruch an, den man an das Buch stellt. Hier war es sehr wissenschaftlich. Wenn es um Unterhaltung ginge, sähe die Bewertung vielleicht ganz anders aus. Das muss eben beachtet werden. Danke für die Rückmeldung! 🙂

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