[Rezension] Broken – Gefährliche Liebe (Chelsea Fine)

Titel: Broken – Gefährliche Liebe
Autor(in): Chelsea Fine
Verlag: Blanvalet
Format: TB
Seitenzahl: 320
Erschienen: 17. August 2015
ISBN: 978-3-7341-0013-0
Preis: 8,99€
Erworben: August 2015; Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Erste WorteWenn mein schrecklicher Nachbar wieder das gesamte warme Wasser verbraucht, ersticke ich ihn im Schlaf.

Inhalt

Die Semesterferien stellen Pixie Marshall gleich vor zwei Herausforderungen: Sie braucht Geld, und sie braucht eine Bleibe. Ein Job in einem Bed & Breakfast scheint die Lösung ihrer Probleme zu sein. Doch Pixie hat nicht geahnt, dass ihr Zimmernachbar ausgerechnet Levi Andrews sein würde. Der extrem heiß ist. Und den Pixie am liebsten nie wieder sehen würde … Denn ein Jahr zuvor waren sie dabei, sich ineinander zu verlieben – bis eine schreckliche Nacht alles veränderte. Doch Levi jetzt aus dem Weg zu gehen stellt sich als unmöglich heraus. Was ihn allerdings nicht zu stören scheint …

Quelle: http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Broken-Gefaehrliche-Liebe-Roman/Chelsea-Fine/e456840.rhd

Meine Meinung

Ihr kennt sicherlich alle das Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House, auf dessen Startseite fröhlich neue und alte, geliebte und noch unbekannte Bücher vorgeschlagen werden, Bücher, die bestellt werden wollen. Oft tauchen dort bei mir immer wieder dieselben auf, oft auch solche, die ich nicht unbedingt lesen möchte (da ich aber meine Einstellungen recht offen gelassen habe – ich möchte mir ja kein gutes Buch durch die Lappen gehen lassen – ist das gar kein Problem für mich). Ab und zu taucht dort jedoch auch ein Buch auf, von dem ich denke, ja, das ist es. Das muss es diesen Monat sein. So auch bei Broken. Einem etwas erotischen New Adult-Roman, der, vom Blanvalet Verlag herausgegeben, irgendwie nicht zu den anderen Büchern auf der Startseite passte und mir somit sofort ins Auge sprang. Bäm. Bestellt. Gelesen. Begeistert.

Das Cover würde ich jetzt mal in die Schublade „typisch New Adult“ stecken: Männlein und Weiblein in inniger Umarmung (oder so), Köpfe abgeschnitten (damit sich jeder in die Situation hineinversetzen kann, hust), in lässigen Klamotten (damit das nicht zu aufgesetzt wirkt) und mit weichem Licht beleuchtet (damit es doch irgendwie intim wirkt, obwohl es der Welt auf einem Buchcover präsentiert wird). Also irgendwie paradox, aber es kommt ja immer wieder gut bei den Leuten – mich eingeschlossen – an. Das Pink im Vordergrund sticht noch einmal extra heraus und fällt durch den starken Kontrast zum Top des Mädels besonders auf (und während ich das hier schreibe, merke ich, dass die letzten zwei Jahre Kunst-Prüfungskurs doch ihre Spuren hinterlassen haben…). Ein solches Buch bin ich aus dem blanvalet-Verlag nicht gewohnt, daher musste ich unbedingt hineinschauen.

Die Charaktere sind auch irgendwie typisch für das Genre: Zwei Vertreter beider Geschlechter die sich auf den Tod nicht ausstehen können – oder etwa doch? – und sich gegenseitig das Leben zu Hölle machen, da sie sich nicht ausweichen können. Ach ja, und eine gemeinsame Vergangenheit haben sie zufällig auch noch. Pixie – oder Sarah – ist die Kunststudentin, die es in den Semesterferien in das Inn ihrer Tante verschlagen hat, da sie nicht auf dem Campus bleiben kann und ihren ehemaligen Schwarm Levi in ihrem neuen Nachbarn entdeckt. Levi, der Footballstar der Uni, hat nach einem Familiendrama den Weg zurück in sein Leben nicht gefunden und ist in ebenjenem Inn als Handwerker (Klischee!!) hängengeblieben. Ihre Vergangenheit verbindet die beiden, die Schicksalsschläge, die sie ertragen mussten, haben sie aber nicht zusammengeschweißt, sondern auseinander gerissen. Genug Potential für eine explosive Geschichte hat dieses Buch allemal, und dieses ist auch sehr gut genutzt und umgesetzt worden. Jippieh, das ist eines der besten Bücher, die ich seit einige Zeit gelesen habe!

Der Schreibstil ist außerdem total irre und so genial, dass ich gar nicht richtig in Worte fassen kann, was daran mich so begeistert. Die Worte sind präzise gesetzt und sehr feinfühlig gewählt – sowohl, wenn Pixie und Levi sich anschreien und verfluchen, als auch, wenn sich ein Paar liebevolle Dinge zusäuselt. Es ist einfach super geschrieben, dieses Buch. Wow. Ich freue mich so dermaßen auf Band 2! 😀

Und, bevor das jetzt irgendwer falsch versteht: Ich stecke dieses Buch in eine Schublade und versehe die Handlung und Charaktere mit typischen Etiketten, das ist aber nicht böse gemeint oder stempelt dieses Buch als schlecht ab. Es ist nur eine Feststellung. Und jeder muss für sich entscheiden, ob jedes Buch einzigartig sein muss, oder ob Ähnlichkeiten geduldet oder gewünscht werden. Auf mich trifft letzteres zu.

Habt ihr schon von diesem Buch gehört oder von der Autorin? Für mich kam das irgendwie aus dem Nichts… 😀 Liebe Grüße, und einen schönen Wochenstart wünsche ich euch!

Fazit

Wesentlich besser als erwartet beflügelt mich dieser Roman nun dazu, den im September erscheinenden zweiten (in sich abgeschlossenen) Teil zu bestellen. Super! 😀

* * * * *

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12 Kommentare zu “[Rezension] Broken – Gefährliche Liebe (Chelsea Fine)

  1. Hey,

    beim Klappentext hab ich zuerst gedacht, dass es ja jetzt irgendwie nicht so „neu“ klingt. Tuscht man die Namen und den Handlungsort aus, kann der Klappentext für viele Bücher wiederverwendet werden.

    Ich finde aber deine Begeisterung ansteckend und besonders auf den Schreibstil bin ich jetzt sehr neugierig.

    Das Buch wird also auf jeden Fall gemerkt 🙂

    Liebe Grüße

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    • Dass die Geschichte nicht wirklich neu ist, habe ich auch gemerkt. Aber etwas wirklich einzigartiges zu finden ist heutzutage ja auch wirklich nicht besonders einfach. Ich finde, es macht einfach Spaß, das Buch zu lesen und freue mich riesig, dass ich demnächst den zweiten Band im Briefkasten haben werde! 😀
      Liebe Grüße und ich freue mich, helfen zu können, wie immer – auch wenn meine Hilfe darin besteht, den SuB wachsen und gedeihen zu lassen… 😉

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        • Das geht mir auch so. Dass ich neulich mal bei Arvelle bestellt habe und dadurch tatsächlich noch ungelesene Bücher bei mir stehen habe, war, glaube ich, das erste Mal überhaupt. Normalerweise habe ich auch eine ellenlange Liste, die ich nach und nach abarbeite, aber selten ungelesene Bücher in meinem Regal. 😉
          Danke, da freuen Kate und ich uns sehr! 😀

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        • Oh, ich kann mich gar nicht an eine Zeit erinnern, in der ich keine „echten Bücher“ gelesen habe… Wobei ich mir nicht sicher bin, was genau du damit eigentlich meinst. 😉

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        • Wow. Sowas habe ich nie gelesen, nur jetzt AFTER, was ja mal Fanfiction war, und Shades of Grey. Aber sonst gar nichts. Lange Zeit wusste ich gar nicht, dass es einen Begriff für sowas gibt. Ich habe eher echte Bücher gelesen. 😉

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        • Ja, Shades of Grey hab ich den ersten Band auch gelesen, aber nun ja. Da gibt es bessere FFs 😀
          Ich bin da auch irgendwie so reingerutscht und dadurch das ich so was selbst viel geschrieben habe, liest man dann natürlich auch was die anderen so schreiben. Mittlerweile lese ich das aber gar nicht mehr.

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        • Ich habe irgendwann in den Sommerferien, als ich Langeweile hatte, das ganze erste Bis(s)-Buch aus der Sicht von Jacob geschrieben. Ich war definitiv nicht vom Team Edward.. 😉 Das Ganze auch noch auf der uralten Schreibmaschine meiner Mutter… Irgendwann war das aber auch lahm und ich habe damit aufgehört. Aber irgendwo ist das noch… Kann man das als Fanfiction bezeichnen? Wenn ja, dann ist das das einzige, was ich in dieser Richtung geschrieben habe. Ist vielleicht auch besser so.. 😉 Ich schreibe sonst eher eigenes Zeug. Und komme eigentlich nie über die 30 Seiten pro Geschichte (ich nenne es daher bewusst nicht „Buch“), weil mir die Ideen und die Lust ausgehen. Ich glaube, als Autor wäre ich nicht gut. 😀
          Eine Freundin von mir hat aber gerade ihr erstes Buch veröffentlicht, das auf Wattpad entstanden ist. Das sollte, glaube ich, auch erst Fanfiction sein. Über sie habe ich erst erfahren, dass es sowas gibt. Verrückte Welt.

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        • Ja, das ist auf jeden Fall eine Fanfiction.
          Ich hab auch einige eigene Sachen geschrieben, aber das waren auch nur kurze Sachen. Ich find das immer komisch, dass ich selbst Kurzgeschichten gar nicht gern lese, aber schreiben kann ich nichts anderes. Egal wie umfangreich der Plot immer war, ich kann alles in kurz ausdrücken 😀 Das merk ich auch gerade bei meiner Bachelorarbeit sehr gut. Ich schaff einfach nicht die die geforderten Seiten 😀

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        • Das kenne ich, aber ich habe oft auch genau das gegenteilige Problem: Ich kann mich, wenn es auf eine bestimmte Zahl ankommt, nicht kurz ausdrücken. Oder wie du, zu kurz. Solche Vorgaben mag ich gar nicht.. 😉

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