[Rezension] Autumn Rose – Dark Heroine 2 (Abigail Gibbs)

Titel: Autumn Rose – Dark Heroine 2
Autor(in): Abigail Gibbs
Verlag: Piper Ivi
Format: TB
Seitenzahl: 480
Erschienen: 13.10.2014
ISBN: 978-3-492-70332-1
Preis: 16,99€
Erworben: Juli 2015; Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Erste Worte:  Ich habe wohl immer gewusst, dass ich anders bin; dass mein Schicksal in Stein geschrieben ist und dass ein kalter, harter Thron einst der meine sein würde. Ein Symbol dessen, was ich bin. Eine Königin meines Volkes. Eine Göttin unter vielen.

Inhalt

Autumn Rose ist anders. Da sie über magische Kräfte verfügt, ist ihr Leben voller Verpflichtungen – worunter auch die Aufsicht über ihre Mitschüler fällt. Das macht es nicht gerade einfach, Freundschaften zu schließen. Und als der gut aussehende Prinz Fallon in ihrer Schule auftaucht und ihr größtes Geheimnis verrät, wird alles nur noch schlimmer. Doch das wird bedeutungslos, als Autumn düstere Visionen heimsuchen. Eine Prophezeiung beginnt sich zu erfüllen. Neun dunkle Heldinnen sollen die Menschheit vor finsteren Mächten bewahren. Und die erste dunkle Heldin, Violet Lee, ist gerade erwacht …

Quelle: http://www.piper.de/buecher/dark-heroine-autumn-rose-isbn-978-3-492-70332-1

Meine Meinung

In Gedanken bei dem Ende des ersten Teils habe ich mit diesem zweiten Band begonnen. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich damit abgefunden hatte, dass er nicht direkt an die vorherige Handlung anknüpft, aber noch ein ganzes Stückchen länger, bis ich merkte, dass die Handlung vor den Geschehnissen in Dark Heroine spielt und später parallel dazu abläuft. Das war erst einmal ziemlich merkwürdig…

Autumn Rose erscheint im ersten Band irgendwie unantastbar und hoheitsvoll, so erhaben und sachlich, trotz ihres jungen Alters (komische Formulierung, aber das passt so, glaube ich). Violet ist völlig eingeschüchtert von ihr. Hier wirkt das Mädchen aber schwach und bedürftig, unterdrückt von Mitschülerinnen und verlassen von ihren Eltern. Allein in einer fremden Welt und Wirklichkeit, die sie nicht wünschen und sich über ihre Anwesenheit nicht wirklich freuen. Im Grunde ist mein Leseerlebnis in der ersten Hälfte des Romans beherrscht von Mitleid mit diesem armen Ding. Und sann taucht Fallon auf. Das war’s dann mit schüchtern, klein und ungeliebt. Mit einem Mal ist da die starke Autumn Rose, die im ersten Band schon ihren Auftritt hatte. (Rückblickend ist das natürlich sinnvoll, aber wenn ich am Anfang davon ausgehe, dass die Handlung danach spielt, passt das nicht recht zusammen…)

Fallon und der Rest seiner Londoner Familie sind mir sehr sympathisch, auch die Mädchen, mit denen die beiden Wächter in der Schule Zeit verbringen, scheinen gute Freunde zu sein. Die Königsfamilie und die Familie Autumn Roses sind mir nicht ganz geheuer, aber hoffentlich legt sich das im dritten Band (auf den ich noch immer hoffe… 😀 ). Violet und Kaspar bekommen ihren Auftritt und natürlich auch das übliche „Gut gegen Böse“-Gedöns.

Die Handlung gefällt mir ganz gut, da so der Hintergrund der Figur geklärt wird, die in Band eins die komplette Handlung verändert und alles beeinflusst.

Fazit

Eine gelungene Fortsetzung (oder Parallelhandlung), aber der erste Teil gefiel mir besser. Bin gespannt, wie es weiter geht.

* * * * *

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