[Review] Inception (2010)

Titel: Inception
Hauptdarsteller: Leonardo DiCaprio, Ken Watanabe, Joseph Gordon-Levitt, Marion Cotillard, Ellen Page, Tom Hardy, Cillian Murphy, Tom Berenger, Michael CaineDVD erschienen: 2010
FSK: 12
Länge: 142 Min.
Kaufpreis: 4,99€ (Euronics)
Erworben: Juli 2015

Inhalt

Dom Cobb (Leonardo DiCaprio) ist der beste Extraktor, den man bekommen kann. In den Träumen seiner Opfer fahndet er nach Wirtschaftsgeheimnissen, um sie dann gewinnträchtig weiterzuverkaufen. Das Problem: Seine riskanten Methoden haben ihn auf die Abschussliste diverser Konzerne gebracht, sodass er sich nirgendwo mehr sicher wähnen kann. Die Heimkehr in die USA bleibt ihm verwehrt, wo seine kleinen Kinder auf ihn warten. Der Großindustrielle Saito (Ken Watanabe) heuert Cobb für einen letzten Job an – einen, der ihm den lang ersehnten Weg nach Hause ebnen könnte, sollte er Erfolg haben. Bloß, diesmal ist auch die Aufgabe ungleich schwieriger. Cobb und sein Dreamteam sollen keine Idee stehlen, sondern eine im Unbewussten eines Konzern-Erben (Cillian Murphy) einpflanzen, dessen Unternehmen zur Gefahr für Saito geworden ist. Akribisch bereiten sich Cobb und seine Mannschaft auf den Zugriff vor, doch eine Variable bleibt unkalkulierbar: Das psychische Echo von Cobbs toter Ehefrau (Marion Cotillard)…

Quelle: http://www.filmstarts.de/kritiken/101612-Inception.html

Meine Meinung

Tja, das ist mal ein Film, der im Kopf bleibt. Ich musste ihn, zugegeben, mehrfach anschauen, um wirklich alles zu begreifen, was da passiert, um den wirren Gedanken- und Traumsprüngen zu folgen, um jedes Mal sicher zu wissen, ob ich mich in der Realität oder in einem Traum befinde, und, wenn es ein Traum sein sollte, in welcher Ebene. (Vielleicht brauche ich auch einen Kreisel..?) Das ist echt schräg. Wer denkt sich sowas nur aus? Mal ehrlich. Aber kreativ und irgendwie inspirierend ist das schon… 😉

Also, so viel Ahnung von schauspielerischem Talent habe ich jetzt auch nicht, aber ich muss sagen, dass einige Figuren wesentlich besser gespielt waren als andere. Ellen Page und Leonardo DiCaprio zum Beispiel fand ich viel besser als Joseph Gordon-Levitt oder Tom Hardy (dabei mag ich ersteren wesentlich lieber als DiCaprio). Was aber echt beeindruckend ist, ist die Optik. Mal eben einen Straßenverlauf samt Häuserblocks und Autos etc. um 180° zu kippen kann nicht einfach sein. Und die mal ein-, mal ausgeschaltete Zeitlupe verfehlte ihren Effekt nicht.

Inhaltlich ist auch die Geschichte irgendwie faszinierend, so schräg sie auch sein mag, aber es ist alles viel zu hektisch. Ja, die Hektik ist ein essentieller Bestandteil der Story, aber es nervt irgendwann. Dann die Schießereien, die mussten auch nicht unbedingt sein.
Meine kurzen Recherchen haben ergeben, dass das Ende dieses Films eines der meistdiskutierten jemals war / ist. Es lässt ja auch jede Menge Raum für Spekulation und Interpretation. Ich finde das aber gut, um mal meine Meinung dazu loszuwerden. Es ist genial inszeniert und einfach klasse. Wer wissen will, was genau andere Leute dazu zu sagen haben, fragen am besten Wikipedia.

Dennoch ist der Film an sich ziemlich beeindruckend und wirklich gut gemacht – nur passe ich scheinbar nicht so ganz in die Zielgruppe. Aber angesehen sollte man den schon haben.

Fazit

Gute Unterhaltung mit reichlich Action – aber trotz aller Tiefe, die vorhanden ist, fehlt mir irgendwas dabei.

* * * * *

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6 Kommentare zu “[Review] Inception (2010)

  1. Hey Henrike,

    ich hab den Film in der Schule gesehen und damals auch nur die Hälfte verstanden. Dennoch fand ich ihn irgendwie faszinierend. Wie du schon sagst, die Optik ist einfach genial.

    Mein Bruder hat sich dann mal die DVD gekauft und mittlerweile hab ich auch den Film verstanden. Denk ich. So richtig klar kann einem der Film glaub ich gar nicht sein, was sicher auch beabsichtigt ist.
    Das Ende fand ich einerseits schon genial, andererseits hat es mich auch extrem gefrustet, das man so gar nicht weiß ob der Kreisel sich jetzt weiter dreht oder nicht.

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    • Na du,
      vermutlich war dieser Film einfach nur ein hinterlistiger Weg, wie Nolan uns Zuschauer mal so richtig verwirren konnte… 😉 Der hatte bestimmt (!!) keinen anderen Zweck.. 😀
      Und ja, frustriert war ich anfangs auch. Irgendwann fand ich das nur noch faszinierend. Es ist einfach perfekt inszeniert, auch, dass Dom sich wegdreht und es ihm quasi egal ist, ob er träumt oder nicht… ;D
      LG

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  2. Hallo, Henrike!
    Ich muss zugeben, ich liebe diesen Film. Ich habe ihn mir schon mehrfach angesehen und er hat schon für sehr viel Gesprächsstoff bei mir und meinen Freunden gesorgt. Vor allen Dingen deshalb, weil ich Filmen, nach dem ersten paar Mal anschauen, gerne mal mit Logik komme. Auch hier versuche ich immer wieder gerne, die Logik des Films zu zerpflücken. Bis jetzt ist es mir noch nicht ganz gelungen. Leider hat es Nolan immer noch geschafft, dass meine Argumente dann doch nicht gelten. Was dazu führt, dass ich mir den Film immer und immer wieder anschauen werde. 🙂
    LG, m

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    • Das Problem kenne ich. Ich schaue mir die alten fast & furious oder Mission impossible-Filme auch schon nicht mehr ernsthaft an.. 😉
      Den Film sehe ich sicher auch noch ein oder zwei mal. Mir fällt jedes mal was neues auf.. 🙂
      Lg

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