[Rezension] Trust in me (J. Lynn)

Titel: Trust in me
Autor(in): J. Lynn
Verlag: Piper
Format: TB
Seitenzahl: 304
Erschienen: 14.07.2014
ISBN: 978-3-492-30572-3
Preis: 9,99€
Erworben: Juli 2015; Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Erste Worte: Jase Winstead war ein grausamer Mistkerl. Den Arsch-tronomiekurs zu besuchen war wirklich das Letzte, was ich um neun Uhr morgens tun wollte, besonders, nachdem der Kurs mich ständig an das erste Mal erinnerte, als ich Astronomie bei Drage belegt hatte. Und warum ich im ersten Jahr plötzlich und überhastet verschwunden war.

Inhalt

Cameron Hamilton bekommt alles, was er will. Vor allem, wenn es um Frauen geht. Nur Avery scheint gegen seine blauen Augen und den jungenhaften Charme immun zu sein. Er kann die Körbe, die sie ihm bisher gegeben hat, schon längst nicht mehr zählen. Trotzdem bekommt er sie einfach nicht mehr aus dem Kopf. Diese unwiderstehliche Mischung aus Verletzlichkeit und Verführung … Avery Morgansten ist für ihn ein Rätsel – ein wunderschönes Rätsel, das er vorhat zu lösen.

Quelle: http://www.piper.de/buecher/trust-in-me-isbn-978-3-492-30572-3

Meine Meinung

Es ist ja gerade irgendwie in Mode, dass die Autoren ihren Geschichten mehr Pepp verleihen wollen, indem sie sie aus verschiedenen Perspektiven erzählen oder einfach etwas zeitverzögert ein- und dasselbe Buch aus einer anderen Sicht noch einmal herausbringen (wie es gerade mit Grey und Fifty Shades of Grey von E.L. James der Fall ist). Ich bin noch nicht sicher, ob ich Romane mit einer erzählenden Person lieber mag oder solche mit Perspektivenwechseln, aber dass das gerade vermehrt auftritt, ist ein Fakt. (Wenn ich mir über meine Meinung dazu klargworden bin, teile ich sie euch mit, versprochen.) Dieser Roman ist nun quasi eine Neuauflage des ersten Buches dieser Reihe, also von Wait for you. Band 1 wurde aus der Sicht von Avery geschrieben, ich konnte in ihren Kopf schauen und habe mit ihr, in ihrem Tempo, Cameron kennengelernt, über die Vergangenheit nachgedacht und so weiter. Jetzt kann ich das Ganze auch aus Sicht von Cam erleben: Das schüchterne, stille Mädchen, dass in die Wohnung gegenüber eingezogen ist und trotz seiner schlagfertigen und manchmal ziemlich direkten Art richtiggehend aus sich selbst herausgekitzelt werden muss.

Die Charaktere finde ich wie im ersten Teil klasse, die Handlung – wie sollte es anders sein – gelungen und den Schreibstil auch sehr gut und sehr einfühlsam. Allerdings geht ein großer Teil der Spannung dadurch verloren, dass ich ja die Geschichte, ihre Wendungen und auch das Ende bereits kenne. Ich kann nicht mehr überrascht werden (mit einer Ausnahme (eine Äußerung, die Cam von sich gibt, als Avery nicht da ist, weshalb sie im ersten Band nicht auftaucht), die mir sehr, sehr gut gefällt) und es wird dadurch ab und an geradezu langweilig, am Ball zu bleiben und weiter zu lesen. Mal angenommen, ich lese das Buch mit einem Abstand von mindestens zwei, drei Jahren zum ersten Teil, dann ist das Leseerlebnis sicherlich ein anderes. Aber da in meinem Fall nur Wochen dazwischen lagen, habe ich es eben so wahrgenommen, wie beschrieben. Das ist zwar schade – aber da die Reihe noch mehr zu bieten hat als nur eine Geschichte aus verschiedenen Perspektiven werde ich definitiv dabei bleiben und freue mich daher auf den vierten Band!

Fazit

Besser, als gedacht, aber da man die Geschichte ja schon aus dem ersten Band kennt, ist es nicht mehr wirklich überraschend. Also eine schöne Ergänzung, aber kein allzu spannendes Buch.

* * * * *

Die Reihe

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