[Rezension] Beautiful Disaster

Titel: Beautiful Disaster
Autor(in): Jamie McGuire
Verlag: Piper
Format: TB
Seitenzahl: 464
Erschienen: 16. April 2013
ISBN: 978-3-492-30334-7
Preis: 9,99€
Erworben: Juli 2015; Vielen Dank für das langersehnte Rezensionsexemplar!

Erste Worte: Alles in dem Raum schrie mir entgegen, dass ich dort nicht hingehörte.

Inhalt

Mitreißend, emotional, aufwühlend, sexy – eine Liebesgeschichte mit Suchtpotential

Als sie Travis begegnet, ist nichts mehr wie zuvor. Abby fühlt sich unwiderstehlich von ihm angezogen, obwohl er alles ist, was sie nicht will: ein stadtbekannter Womanizer, arrogant, unverschämt – aber leider auch unverschämt sexy. Abby lässt sich auf eine Wette mit ihm ein und gerät in einen Strudel aus Zuneigung und Zurückweisung, Hingabe und Leidenschaft, der beide bis an ihre Grenzen treibt …

Quelle: http://www.piper.de/buecher/beautiful-disaster-isbn-978-3-492-30334-7

Meine Meinung

Schon ein paar Monate liebäugele ich mit diesem Buch. Die Autorin habe ich durch die Bücher Bound to you kennen- und liebengelernt und wurde dann freudig überrascht, als ich erfuhr, dass sie noch das eine oder andere und eben auch dieses Buch verfasst hatte. Dass ich es lesen musste, war also klar und beinah vorherbestimmt.

DIe Charaktere gefallen mir wieder sehr gut, da sie sehr echt sind. Es ist nicht so, dass wir es hier mit einem schüchternen, braven Mädchen aus gutem Hause zu tun hätten und mit einem draufgängerischen Typen, der alles tut, um aus dem normalen Rahmen zu fallen, wie es klischeehaft sein sollte. Ja, Abby ist ein bisschen still und gewöhnlich – jedenfalls gibt sie sich als solches Mädchen aus. Und ja, Travis kloppt sich zum Spaß und für Geld mit anderen Kerlen und bleibt lieber bei One-Night als eine Beziehung anzufangen – jedenfalls, bis er Abby begegnet. Aber, wie ihr meinen „jedenfalls“’s entnehmen könnt, gibt es da noch ein paar verborgene Facetten und Dinge, die sich bei der Begegnung der beiden ändern. Sie werden sympatischer und gleichzeitig unsympathischer, sie werden menschlicher, weil sie aus ihren stereotypen Rollen heraustreten. Das gefällt mir, nicht nur hier, sondern bei allen Figuren McGuires, sehr.

Die Handlung hingegen wird mit zunehmender Länge immer anstrengender. Ja, die beiden mögen sich, haben aber Probleme, aus ihren Rollen zu fallen, an die sie sich gewöhnt hatten. Es gibt ein langes, ausgiebiges Hin und Her, bei dem komischerweise jeder außer ihnen bemerkt, dass es zwangsläufig darauf hinauslaufen wird, dass sie frontal aneinanderkrachen – entweder auf sehr positive oder auf sehr negative Weise. Das ist ja an sich nicht schlimm, aber wenn es hundert Seiten lang nur diese ewigen Streitereien und angedeuteten Liebesbeweise und -bekundungen gibt, geht mir als Leser dann doch irgendwann mal die Geduld aus.

Abgesehen von diesen Durchhängern aber ist das Buch klasse, die Geschichte super und der Cliffhanger (der eigentlich gar nicht soo nah an der Klippe ist) ganz gelungen, sodass ich mich darauf freue, bald den nächsten Band der Trilogie zu lesen.

Fazit

Genau wie erwartet, aber doch ein bisschen anstrengend.

* * * * *

Die Reihe

  • 1. Beautiful Disaster
  • 2. Walking Disaster
  • 3. Beautiful Wedding
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3 Kommentare zu “[Rezension] Beautiful Disaster

  1. Hey Henrike,

    das Buch hab ich mir auch schon mal angeschaut, glaub ich. Kommt mir so bekannt vor.
    Das Cover finde ich jedenfalls kenn ich, das finde ich richtig schön.

    Es ist ja toll, dass die Charaktere bei dir punkten konnten. Das macht auf jeden Fall Lust auf die Geschichte.
    Allerdings hab ich so überhaupt keine Lust auf ewiges hin und her, das geht mir echt zunehmend auf die Nerven 😀
    Daher wohl kein Kandidat für die Wunschliste.

    • Ja, das cover ist definitiv ein Pluspunkt!
      Dass du da nicht unbedingt Lust drauf hast kann ich gut verstehen.
      Vielleicht schafft es ja den Sprung auf die Vielleicht-irgendwann-mal-Liste? 🙂

      • Bei der Menge Büchern die ich auf der Wunschliste habe, ist quasi jedes ein „Vielleicht irgendwann mal“ Exemplar 😀
        Das wäre schon das zweite, das da heute eigentlich hingehört. Alle Rezensionen die ich heute lese sprechen mich echt an, wäre da nicht ein durchgängiges Auf und Ab. Heut ist irgendwie der Wurm drin 😀

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