[Rezension] Edward – Auf den ersten Blick

TitelEdward – Auf den ersten Blick (Spin-Off zu Twilight etc.)
Autor(in): Stephenie Meyer
Verlag: Carlsen
Format: ePub
Seitenzahl: 56
Erschienen: 2006
ISBN:  978-3-646-92507-4
Preis: 0,00€
Erworben: Februar 2015

Erste SätzeNie wünschte ich mir sehnlicher, schlafen zu können, als zu dieser Tageszeit. Schule. Oder sollte ich lieber Hölle sagen?

Inhalt

Sein Gesicht war fast überiridsch schön, doch sein Blick war stechend und hasserfüllt. Die erste Begegnung zwischen Bella und Edward bringt sie stärker zum Frösteln als der kalte Wind. Doch was denkt und fühlt Edward, als er Bella zum ersten Mal sieht? Die erste Begegnung zwischen Bella und Edward – diesmal aus Edwards Perspektive.

Quelle: http://www.lovelybooks.de/autor/Stephenie-Meyer/Bella-und-Edward-Edward-Auf-den-ersten-Blick-966131018-w/

Meine Meinung

Ganz interessant sind sie ja immer, diese kurzen Einblicke in die Psyche des Nicht- Erzählers von Romanzen. Bei Obsidian war es Daemon, der irgendwann mal zu Wort kam (aber nicht, wie so oft, indem einfach je ein Kapitel aus seiner Perspektive erzählt wurde, sondern in Form eines kurzen Spin-Offs), jetzt ist Edward aus Twilight und Konsorten an der Reihe. Mit „ganz interessant“ meine ich, dass es mich interessiert, was laut der Autoren wohl in den Köpfen vorging. Der Leser oder die Leserin denkt sich ja immer seinen / ihren Teil, aber vermutlich sind das seltenst die Dinge, die beim Schreiben die Gedanken der Schreiber beeinflusst und gelenkt hat. Daher ist es spannend zu erfahren, ob die Autoren das Gleiche dachten, wie ich beim Lesen. Auf einer anderen Ebene vermute ich aber, dass diese Spin-Offs geschrieben werden, um die Leserschaft bei Laune zu halten und vielleicht auch noch mal dazu zu animieren, das Buch erneut zu lesen oder so. Oder zu kaufen… Jedenfalls sehe ich keinen allzu großen ideellen Wert bei dieser kleinen Episode in Edwards Kopf. Dass er leidet, weil Bella so gut für ihn riecht, haben wir alle schon gewusst. Dass er ihre Ermordung im Biokurs geplant hat, wussten wir auch alle. Dass er frustriert war, als er ihre Gedanken nicht lesen konnte, war ebenfalls nicht fremd. Dieses Spin-Off ist meiner Meinung nach also völlig überflüssig und sinnfrei. Wenn es auch gut geschrieben ist – der einzige Grund für überhaupt einen Punkt…

Fazit

Tja, ich vermute mal, ich bin aus der „OMG, Edwaaaaard!!“- Phase raus (wenn ich sie denn jemals gehabt habe – ich tippe auf „nein“)…

* * * * *

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