[Rezension] Kein Ort ohne dich

Titel: Kein Ort ohne Dich (Original: The longest Ride)
Autor(in):  Nicholas Sparks
Verlag: Heyne Verlag; Random House Verlagsgruppe
Format: Gebunden mit Schutzumschlag
Seitenzahl: 541
Erschienen: 25. November 2013
Auflage: 1
ISBN: 978-3-453-26839-5
Preis: 19,99€
Erworben: März 2015; Vielen Dank an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar!

Erster Satz: Manchmal glaube ich, ich bin der Letzte meiner Art.

Inhalt

Nach einem schweren Unfall auf einer einsamen Straße schwebt der 91-jährige Ira zwischen Leben und Tod. In seinen Halluzinationen erscheint ihm seine verstorbene Frau Ruth, und gemeinsam erinnern sie sich an die großen Stationen in ihrem dramatischen, aber auch sehr glücklichen Eheleben. Parallel wird die romantische Liebesgeschichte eines jungen Paares erzählt: Eher gegen ihren Willen hat sich die Studentin Sophia in den sympathischen Rodeoreiter Luke verliebt. Denn wie soll eine gemeinsame Zukunft zwischen einer weltoffenen Kunsthistorikerin und einem provinziellen Rancher funktionieren, der auf wilden Bullen reitend Kopf und Kragen riskiert? Doch dann treffen die Liebenden der unterschiedlichen Generationen an einem schicksalhaften Tag aufeinander, und plötzlich gibt es neue Hoffnung…

Quelle: https://blogger.randomhouse.de/bloggerportal/site/title/420442.html

Meine Meinung

Ein neuer Nicholas-Sparks-Roman. Kein Wunder, dass dieses Buch sofort in mein Regal einziehen musste. Na gut. Ich gebe es zu: So neu ist er ja auch nicht mehr. Aufmerksam bin ich geworden, als im Kino die Vorschau zum Film lief. Und ich dachte mir: Was? Ein Nicholas Sparks, den ich noch nicht gelesen habe? Das ging gar nicht. 🙂 Wie ihr bestimmt schon bemerkt habt, nutze ich den Namen des Autos wie einen Markennamen. Genau das ist er mittlerweile auch geworden, jedenfalls für mich. Die schönen Lesestunden sind beinahe garantiert, wenn man ein Buch dieses Autors aufschlägt. Und es ist aus meiner Sicht schon ein bisschen kurios, dass ein männlicher Autor sich so gut in die Frauen hineinversetzen kann… Heißt es nicht immer, dass Männer Frauen nicht verstehen können?

Nun zum Roman an sich. Es sind zwei parallel verlaufende Handlungen, aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt. Zunächst ist da einmal die Geschichte von Ira, einem alten Mann, der nach einem Autounfall im Wrack eingeklemmt von seiner verstorbenen Frau halluziniert. Dabei erzählt er ihr, und umgekehrt, von ihrer gemeinsamen Vergangenheit. Gleichzeitig lernen sich Luke, ein ehemaliger ehemaliger (Die Dopplung ist beabsichtigt!) Rodeocowboy, und Sophia, eine Collegestudentin der Kunstgeschichte, unter verrückten Umständen kennen. Wie die Handlungen in Verbindung stehen, dröselt sich erst ganz zum Schluss auf. Das finde ich generell gut, denn so wird der Leser „an der Leine“ gehalten. Was aber dabei nicht so gut ist, ist die Tatsache, dass die Ira-Kapitel ziemlich lang und auch langweilig sind, während die Phasen mit Luke und Sophia wesentlich interessanter für mich waren. Und doch kam die Geschichte nicht vom Fleck. Hm. Viele Dinge waren vorhersehbar, andere wiederum überraschend. Die Beziehung zwischen Luke und Sophia bleibt irgendwie oberflächlich. Trotzdem ist die Geschichte sehr, sehr gut geschrieben – wenn sie auch das Sparks-Niveau, an das ich mich gewöhnt habe, nicht ganz erreicht.

Meine Bewertung sieht also wie folgt aus: 4 von 5 Punkten

Übrigens: Die Verfilmung dieses Romans läuft ab dem 30. April in den deutschen Kinos! Wer von euch schaut sich das an? Und mit wem geht ihr hin?

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2 Kommentare zu “[Rezension] Kein Ort ohne dich

  1. Von Nicholas Sparks habe ich erst ein oder zwei Bücher gelese, aber schon einige Filme gesehen. An sich würde ich ja gern mehr von ihm lesen, weil ich alle Klappentexte wahnsinnig interssant finde und er richtig gut schreibt. Aber es sind sooooo viele…^^

    Auch dieses Buch klingt echt schön, nur schade das Iras Kapitel wohl nicht so toll sind. Vielleicht greife ich dann eher zu einem anderen Sparks Buch 😉

    Gefällt mir

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