Kapitel 1: Der Anfang eines guten Buches

Von Denise. Hier, auf ihrem Blog Bayou liest… könnt ihr schauen, was Denise sonst noch so schreibt.

Zwischenspiel

Hinter sich schlug er geräuschvoll die Autotür zu. Die Luft war geschwängert vom Geruch des Meeres. Der Wind pfiff die steilen Klippen hinab. Möwen glitten über die spiegelnde Oberfläche des Ozeans. Sie breiteten ihre Flügel aus und ließen sich von den Winden tragen. Dann ließen sie sich nach oben treiben – nur um sich dann Richtung Wasser wieder fallen zu lassen. Ihr Krächzen vermischte sich mit dem Klang des Meeres.

Die Old Harrys erhoben sich aus dem Ozean, wo sie schon seit Anbeginn der Zeit ihre Wache hielten. Sein ganzes Leben über hatten diese treuen Wächter aus Stein ihm schon Gesellschaft geleistet. Schon in seiner Kindheit hatte er stundenlang am Rand der Klippen sitzen können um von dort aus hinaus auf den weiten Ozean zu blicken. Der Geschmack von Salz auf den Lippen, der Geruch des Meeres, der in der Luft lag, und das Geräusch der Wellen, wenn sie gegen die Felsen krachten, beruhigte ihn und gab ihm zu gleicher Zeit Kraft. Auf eine seltsame Art und Weise, die es nicht in Worte zu fassen gab. Er musste zugeben, dass er den Ozean in seiner Abwesenheit am meisten vermisst hatte und wie sehr, nun ja, das merkte er erst jetzt bei seiner Rückkehr.

Er war Zuhause, beziehungsweise war das hier das, was einem Zuhause noch am Nächsten kam. Ein letztes Mal fiel sein Blick auf die großen Steine, bevor er sich zu seinem Auto umdrehte. Der gelbe Käfer hob sich von der Landschaft ab und wirkte auf der mit Schlaglöchern versehenen Straße fehl am Platz. Die alte Rostlaube schien schon fast zu modern für diese raue Landschaft. Es war ihm leicht gefallen, hier her zu fahren, aber weiter zu fahren und wirklich anzukommen, das würde ihm wirklich schwer fallen. Es gab so vieles, was ihn damals von hier vertrieben hatte, aber schwerer schmerzte die Erinnerung an das, was er damals alles zurückgelassen hatte. Langsam nahm er wieder hinter dem Steuer Platz. Es half ja nichts. Er war schon zu weit gekommen, um umzudrehen. Und erneut verschwinden, das konnte er einfach nicht machen.

Der Wagen rumpelte über die schlecht erhaltene Pflasterstraße. Selbst beim Autoscooter wurden Fahrer nicht so durchgeschüttelt, wie auf diesem kurzen Stück. Sylvan hatte sich gar nicht mehr daran erinnern können, dass die Straße so schlecht in Schuss gewesen war. Aber was wunderte es ihn eigentlich?! Es war schon so lange her, seit er das letzte Mal hier gewesen war, und diese Stadt lag am Ende der Welt. Hier investierten nur Wenige in gute Straßen. Bis zu seinem Heimatdorf war es nicht mehr weit. Hatte er eben noch bei dem Blick auf die Old Harrys das seltsame Gefühl von Heimkehr verspürt, begann jetzt ein Unbehagen an ihm zu nagen. Sein schlechtes Gewissen schien sich zu regen. Ja, ganz gewiss, es konnte nur das sein und… ja… es regte sich definitiv zu recht. Er war schon viel zu lange nicht mehr daheim gewesen, und das Ereignis, welches ihn zurücktrieb, war auch kein Erfreuliches. Sylvan hatte sich lange vor der Rückkehr gedrückt, aber nun war sie unumgänglich geworden. Er wurde unruhig. Ein weißes Haus mit einem ebenso weißen Holzzaun kam am Horizont in Sicht. Erst auf den zweiten Blick wurde sichtbar, dass die Zeit an diesem Haus genagt hatte. Die weiße Farbe hatte angefangen überall abzublättern und einige Latten standen schief oder fehlten ganz. Auch der Garten schien für Laien ein absolutes Durcheinander zu sein, aber Sylvan erkannte in dem Wildwuchs den Blütenschatz, der in ein paar Monaten in den schönsten Farben aufblühen würde.

Als er die Wagentür hinter sich zuwarf, hörte er, wie sich quietschend die Haustür öffnet. Eine ältere Frau war aus dem Haus getreten. Ihre blauen Augen, den seinen so ähnlich, ruhten auf ihm. Ein Hauch von Traurigkeit war in ihnen zu erkennen, aber dann hellte sich ihre Miene auf und ein Lächeln stahl sich auf ihr von Falten durchzogenes Gesicht. „Sylvan!“ Mit einer für ihr Alter sehr überraschenden Schnelligkeit kam sie die Stufen der Veranda hinab. Dann hielt sie kurz inne, schien einen Moment zu überlegen und schloss ihn dann fest in die Arme. „Grandma..“, murmelte er und spürte wie ihm ein Stein vom Herzen fiel. Ein Hauch von Erleichterung „Ich bin so froh, dass du hier bist…“ Ihre Stimme klang brüchig. Sie schien mit den Tränen zu kämpfen und drückte ihn noch fester an sich. Kindheitserinnerungen prasselten auf ihn ein. Slyvian sah sich vor seinem inneren Auge, wie er in diesem Garten spielte. Es war Sommer. Es war warm, aber der salzige Wind vom Meer nahm dem Sommer die drückende Schwüle. Musik drang von der Küche nach draußen. „Es ist zu früh…“, ertönte eine Stimme. Die Stimme seiner Großmutter. „Das sagst du jedes Jahr.“ Die zweite Stimme war tiefer. Die Stimme eines Mannes. Die Stimme seines Großvaters. „Wir müssen es ihm sagen… Irgendwann wird er meinen Platz einnehmen, wer weiß wie viel Zeit mir noch bleibt…“ „Sag so etwas nicht…“ Seine Großmutter war lauter geworden. Dann wurde sie wieder leiser und es mischte sich ein fast flehender Unterton in ihre Stimme. „Es ist noch zu früh“. Mit einem Kopfschütteln befreite Sylvan sich von dieser Erinnerung, wobei sie einen fahlen Beigeschmack hinterließ. Seine Großmutter trat einen Schritt zurück und musterte ihn lächelnd. „Gut siehst du aus.“ Ihre Hand legte sich an seine Wange. Wieder sah er das Aufblitzen von Tränen in ihren Augen. Dann aber fügte sie rasch hinzu: „Wenn auch etwas zu dünn! Gibt es in der großen Stadt nichts zu Essen? Ich hörte, dort wird stetig auf die Linie geachtet.“ Sylvan lachte und schüttelte den Kopf. „An jeder Ecke kann man sich dort etwas kaufen, aber es ist eher ein Zeitproblem.“ Sie nickte. „Stimmt. Ich hörte, du bist jetzt ein gefragter Autor geworden, mein Junge?“ „Nun ja“, er kratzte sich verlegen am Nacken, „gefragter Autor würde ich jetzt vielleicht nicht sagen… Aber es gibt wohl wirklich Leute, die meine Werke kaufen, und ich komme ganz gut über die Runden.“ Ihr Blick wanderte an ihm vorbei. „Für ein neues Auto hat es aber nicht gereicht?“ Sein Blick folgte dem ihren und fiel auf seinen Käfer. „Ich würde niemals dieses Auto hergeben“, auch wenn es ihn ab und an gern ärgerte, „ich liebe dieses Auto. Es hat Charakter… Zwar einen sehr störrischen, aber es hat Charakter“. „So wie du… So wie dein Großvater…“ Dieses Mal stahl sich ein trauriges Lächeln auf ihr Gesicht. „Er war auch ein unglaublich störrischer Kerl.“ „Es tut mir Leid…“ Da waren sie wieder, die nagenden Schuldgefühle. Sie schienen einem das Herz zusammenzudrücken, als versuchten sie, aus jeder Faser des Körpers den Sauerstoff hinauszupressen. „Ich hätte eher vorbei kommen sollen. Ich…“ Er stockte kurz. „Es tut mir wirklich leid…“ „Es ist nicht deine Schuld.“ Sie ließ ihre Hand sinken und seufzte. „Ich sagte ja, er war ein absoluter Dickkopf. Er hätte nicht gewollt, dass ich dir sage, wie schlecht es um ihn steht. Er wollte nicht, dass du ihn als alten schwächlichen Mann siehst.“ Sie hielt kurz inne und seufzte erneut. Er sah ihr an das sie mit den Worten kämpfte und nach den richtigen suchte. „Er hat dich sehr geliebt“, kam es dann von ihr, „Du sollst wissen, dass es ihm wirklich leid tat. Alles, was an dem Abend zwischen euch passiert ist. Ich wünschte nur er hätte seinen Stolz vergessen und es dir gesagt, aber du weißt ja: Er war ein alter störrischer Kerl.“ Dieses Mal war es Sylvan  der seine Großmutter in die Arme schloss und fest an sich drückte. „Es tut mir trotzdem leid“, murmelte er. „Vielleicht hätte auch ich einfach über meinen Schatten springen sollen. Vielleicht hätte ich einfach der Klügere sein sollen.“ „Vielleicht…“, sie löste sich von ihm und erneut stahl sich ein Lächeln auf ihre Lippen, „aber vielleicht wärst du dann McGarda.“ Aus dem Haus ertönte das Klirren von Glas. „Ach, ich will gar nicht wissen was das war.“ Seine Großmutter fuhr herum. „Lass uns hineingehen. Bevor die trinkwütige Nachbarschaft noch mein schönes Haus zerlegt.“

Sylvan stieg hinter ihr die Treppen hinauf zum Haus. Er hielt inne, als er glaubte eine Bewegung am Zaun wahrgenommen zu haben. Aber als er genauer hinsah, war dort gar nichts.

***

  1. Der Anfang eines gutes Buches

Thea glitt ein lauter Seufzer über ihre Lippen. Sie fühlte sich wie betäubt. Fast so, als habe sie jemand in rosarote Watte gepackt und sie dann für ein halbes Jahr darin vergessen. Ihre Fingerknöchel waren ganz weiß geworden, aber wen überraschte das, schließlich hatte sie sich doch an dem Buch festgeklammert als würde ihr Leben davon abhängen. Auch ihr Mund fühlte sich ganz trocken an. Sie brauchte dringend irgendetwas zu trinken. Ein seltsames melancholisches Gefühl hatte von ihr Besitz ergriffen. Ein paar Sekunden saß sie einfach nur da. Regungslos und dabei ihrem eigenen Herzschlag lauschend. Ihr Blick wanderte aus dem Fenster. Draußen zogen dunkle Wolken am Fenster vorbei. Wie schon im Radio angekündigt zog ein Unwetter auf. Nicht mehr lange und es würde in Strömen anfangen zu regnen. Dann seufzte Thea erneut und schüttelte ihren Kopf. Irritiert blickte die junge Frau sich um und strich sich die Haare aus dem Gesicht. Ihr Blick wanderte hoch und erschrocken zuckte sie zusammen, als sie eine Blondine bemerkte. Das Gesicht der Blondine war nur ein paar Zentimeter von ihrem entfernt und starrte Thea an, während ihr Mund sich Kaugummi kauend bewegte. „Ahh! Entschuldigen Sie, haben Sie was gesagt?“ Langsam legte Thea das Buch aus den Händen. Ein paar Sekunden starrte die Blondine noch, dann aber schien sie sicher zu sein, endlich die Aufmerksamkeit ihres Gegenübers zu bekommen. Sie machte einen Schritt zurück und zog einen kleinen Block aus ihrer Tasche. „Ja, was Sie bestellen möchten?“ „Bestellen?“ Thea fühlte sich immer noch ein bisschen benommen. Wieder dieser kritische Blick. „Ja. Wollen Sie etwas trinken oder vielleicht sogar essen?“ Thea spürte, wie ihr die Röte ins Gesicht stieg, nachdem bei ihr endlich der Groschen gefallen war.

Natürlich… sie saß ja gar nicht zuhause, in ihrem gemütlichen Lesesessel, sondern in einem Café in der Stadt. Sie war hier, um sich mit einer Freundin zu treffen und um die Zeit zu überbrücken, hatte sie ein neues Buch angefangen. Ihre Finger strichen kurz über den Einband und malten die dort eingestanzten silberfarbenen Lettern nach. Beinah wäre sie schon wieder mit ihren Gedanken abgedriftet, auch die Kellnerin schien das zu bemerken, denn sie stieß einen genervten Seufzer aus und trommelte mit dem Finger auf dem Tisch. „Natürlich. Ich will auf jeden Fall etwas trinken… Ähh…“, hektisch schlug Thea die Karte auf, wobei sie gegen den Salzstreuer stieß, der daraufhin beinah vom Tisch gefallen wäre. „Entschuldigen Sie bitte… Ich… Ich hätte gern einen Milchkaffee…“ „Muss ja ein spannendes Buch sein“, murmelte die Kellnerin, während sie die Bestellung aufnahm. Eine Antwort wartete sie jedoch nicht ab, sondern machte auf dem Absatz kehrt, um einen der anderen Tische aufzusuchen. Einen Moment lang blickte Thea ihr nach. Dann wanderte ihr Blick wieder zurück zum Buch. Es war definitiv ein spannendes Buch. Schon nach wenigen Seiten hatte es sie gefangen genommen. Lustigerweise schien der Autor des Buches genau ihren Geschmack getroffen zu haben. Nicht nur, dass der Hauptcharakter dunkle Haare und blaue Augen hatte, sondern er schien auch einen exzellenten Geschmack zu haben, schließlich besaß er – Sylvan – das gleiche Auto wie Thea. Denn auch Thea fuhr einen gelben Käfer. Klar, er war ein bisschen aus der Mode gekommen und ab und an war er wirklich etwas störrisch – vor Allem gern am Morgen, wenn sie es wirklich eilig hatte. Aber trotz allem liebte die Brünette ihren alten Wagen. Gegenüber ließ sich jemand laut seufzend auf den Stuhl fallen. Die junge Rothaarige, die Thea gegenüber Platz genommen hatte, warf ihren Schopf nach hinten und stieß dann einen erneuten Seufzer aus. Es schien fast so, als würde das Gewicht der Welt auf ihren Schultern lasten. Jedenfalls klang es so…

Oh Mann“, hörte sie Isabell murmeln, „Was für ein nerviger Tag… Ich hatte schon befürchtet, gar nicht mehr hier anzukommen. Der Verkehr ist mörderisch… Jeder scheint heute verlernt zu haben, wie ein Auto gefahren wird, und Parkplätze waren auch nirgendwo frei. Du willst gar nicht wissen, wie lang es gedauert hat, das Auto in die Lücke zu kriegen. Ein Alptraum, ehrlich!“ „Ich verstehe gar nicht, warum du überhaupt mit dem Auto fährst“, erwiderte Thea, „Du wohnst doch gar nicht so weit weg.“ „Ich habe neue Schuhe!“ Das war Isabells Argument für fast alles. Thea bemerkte, wie sie mit den Augen rollte, aber verkniff sich die Antwort. Isabells Blick war auf das Buch gefallen. Das Mädchen drehte das Buch zwischen ihren Händen und betrachtete dessen Rückseite, „Glaub mir, das Bild des Autoren ist mehr wert als der ganze Inhalt dieses Buches.“ Die Kellnerin war an den Tisch getreten, um den Milchkaffee für Thea zu bringen und Isabells Bestellung aufzunehmen. Thea rührte langsam mit ihrem Löffel im Becher herum. „Mir gefällt es bisher eigentlich ganz gut. Auf dem Klappentext stand etwas von einem alten düsteren Familiengeheimnis. Eines, das mit Sagen verwoben ist.“

Ach, das Thema ist doch total ausgelutscht.“ Seit Isabell selbst unter die Autoren gegangen war, schien sie unglaublich kritisch mit den Werken von Anderen zu sein. Thea vermutete, dass das vielleicht daran lag, dass ihre Freundin keinen Verlag fand, der sich mit ihrem Buch beschäftigen wollte. Gewiss, das war bestimmt ziemlich frustrierend, aber musste sie daher alles andere immer in den Dreck ziehen?

Und nun?“ Isabell sah sie forschend an. „Hast du endlich mit deinem komischen Freund Schluss gemacht?“ Beinah hätte Thea laut gestöhnt, denn damit waren sie auch schon bei Isabells anderem Lieblingsthema angekommen.

***

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16 Kommentare zu “Kapitel 1: Der Anfang eines guten Buches

  1. Um das noch mal glasklar zu sagen – denn Angel hat mich offenbar nicht ganz richtig verstanden: Das hier ist der Text von Denise!! Ich habe ihn nur auf Fehler überprüft und ab und zu ein Synonym verwendet, wenn zu viele Wiederholungen auftauchten! Nicht, dass hier Missverständnisse entstehen… 🙂

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  2. Also, das wäre jetzt im Kommentar etwas zu viel zum Aufzählen, aber da sind wirklich noch so einige (vor allem) Kommata- und Zeichensetzungsfehler drin. Außerdem gibt es eine Abschnitte, in denen es vor Wortwiederholungen nur so wimmelt (in einem kommt, glaube ich, fast 5 oder 6 mal „schon“ in 2 oder 3 Sätzen vor).
    Vielleicht überlegen wir uns noch mal eine bessere Möglichkeit, wie wir Fehler direkt bearbeiten können, als sie in den Kommentaren aufzuzählen? 🙂

    Abgesehen von den sprachlichen Sachen liest sich die Idee aber auf jeden Fall schon mal ganz gut 🙂 Es wird, ihr Lieben! *-*

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  3. Hey,

    ich komme jetzt endlich mal dazu die ersten Kapitel zu lesen. Es war übrigens doch eine gute Entscheidung nicht teilzunehmen, denn ich bin gerade im Praktikum und hab für fast gar nichts Zeit 😀 Oder ich hätte nen frühen Termin gebraucht 😀

    Dieses Zwischenspiel liest sich inhaltlich sehr interessant. Man stellt sich als Leser gleich einige Fragen, die zum Teil auch schon beantwortet werden, zum Teil aber noch offen sind.

    Stilistisch ist das Kapitel eher nicht so mein Geschmack, da mir vor allem im ersten Absatz die Sätze deutlich zu kurz sind und so recht abgehackt wirken. Das wird zwar schnell besser, aber trotzdem empfinde ich es teilweise als Stil-Mix, weil „Und erneut verschwinden, das konnte er einfach nicht machen.“ eher umgangssprachlich wirkt, vor allem im Vergleich zum Rest.

    Im ersten Abschnitt vom ersten Kapitel fangen dann leider wieder diese kurzen Sätze an. Da fehlt echt eine Nebensatzkontruktion.

    Der Aspekt mit dem Buch im Buch klingt schon mal interessant, ich bin gespannt wie das weiterhin behandelt wird.

    Es gibt noch einige Fehler in dem Text, die ich nicht alle rausgeschrieben habe, aber hier zumindest mal die, die ich notiert habe:

    Dritter Abschnitt: „Ein letztes Mal fiel sein Blick auf die großen Steine, bevor sich zu seinem Auto umdrehte.“ es fehlt ein „er“

    4. Abschnitt: „Selbst beim Auto Scooter wurden Fahrer nicht so durchgeschüttelt“ Autoscooter schreibt sich laut Duden zusammen.

    4. Abschnitt: „Erst auf dem zweiten Blick wurde sichtbar, dass die Zeit an diesem Haus genagt hatte.“
    deN zweiten Blick

    Kapitel eins:
    Abschnitt eins:
    „Sie brauchte dringend irgendetwas zum Trinken.“ Zu trinken

    Zweiter Abschnitt
    „Natürlich… sie saß ja gar nicht zuhause, in ihrem gemütlichen Lesesessel, sondern in einem Cafe in der Stadt.“ –>Café

    Zweiter Abschnitt
    „Beinah wäre sie schon wieder mit ihren Gedanken abgedriftet, auch die Kellnerin schien das auch zu bemerken,“ Zweimal auch im Satz

    Abschnitt zwei
    „Eine Antwortet warte sie jedoch nicht ab,“ –> wartete

    Zweiter Absatz:
    „Nicht nur, dass der Hauptcharakter dunkle Haare und blaue Augen zu hatte“ da ist ein „zu“ zu viel

    Dritter Abschnitt: „Isabels Blick war auf das Buch gefallen.“ Da fehlt ein L bei Isabell.

    Insgesamt hat mir der erste Teil inhaltlich auf jeden Fall gefallen, alles andere ist Geschmackssache. Ich bin gespannt auf das zweite Kapitel, das ich heute vielleicht auch noch schaffe.

    Grüße,
    Julia

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