[Rezension] Die Liebesdiebin


(Original-) Titel: Die Liebesdiebin
Autorin: Christine Lehmann
Verlag: dotbooks
Format: eBook
Seitenzahl: 335
ISBN: 978-3-95824-049-0
Preis: 4,99 €

Vielen Dank an Blogg dein Buch für das Rezensionsexemplar!

Inhalt:

Soll sie, oder lieber nicht? Jasmin hilft Männern und Frauen dabei, einen unschönen Lebensabschnitt zu beenden, denn sie arbeitet bei einer Trennungsagentur. Durch Zufall bekommt sie nun aber auch die einmalige Chance, eine ganz besondere Hochzeit zu verhindern: Ihre erste große Liebe, der attraktive Severin, will seine Nicole heiraten – Jasmins ehemals beste Freundin! Damals sind die beiden miteinander durchgebrannt und der Schmerz sitzt immer noch tief! Jasmin übernimmt den Auftrag und reist kurzentschlossen an die Ostsee, doch dort nimmt das Unheil seinen Lauf. Denn auf einmal ist der untreue Ex das geringste Übel …

(Quelle: http://www.dotbooks.de/e-book/284572/die-liebesdiebin)

***

Meine Meinung:

Mein erster Frauen- und nicht Jugendroman von Christine Lehmann. Von letzteren habe ich mehrere verschlungen, das aktuellste fehlt allerdings noch. Jetzt war ich neugierig, wie die Frau schreibt, wenn ihre Zielgruppe ein paar Jahre älter ist, und ob mir das genau so gut gefällt. Mein erster Eindruck war: Na ja. Irgendwie schleppte sich die Handlung langsam voran. Aber dann, nach ein paar Seiten, lief alles wie am Schnürchen. Die Handlung kam ins Rollen, die wichtigen Charaktere traten auf, … so was eben. Die Handlung an sich gefällt mir ganz gut. Die Grundidee ist meiner bescheidenen Meinung nach ziemlich genial und einzigartig – auf den Gedanken mit einer Liebesdiebin bin ich noch nicht gekommen und ich habe auch noch nichts darüber gelesen. Die Figuren sind allesamt irgendwelche Stereotypen. Da gibt es zum Einen Nicole, das egostische, geldgierige Miststück, dass von Daddy alles bekommt, was es möchte – jedenfalls früher. Außerdem ist da Jasmin, das burschikose Mädel, das hart arbeitet für seine Ziele und innig lieben kann. Severin, der zu schwach ist, um gut zu sein. Falk, der zu stark ist, um gut zu sein. Adeltraudt, die einfach liebenswürdig und klug die Rolle der Schwiegermutter einnimmt. Der „Patriarch“ der Familie, der seinen Jüngsten nicht lieben kann. Ronja, das wilde, trotzige Kind, das eigentlich nur Liebe sucht. Und noch viele mehr… Eine gute Idee, die Charaktere nach solchen Stereotypen zu gestalten. So kann sich jeder Leser / jede Leserin mit mindestens einer Figur identifizieren – oder einen Bekannten darin wiederentdecken.

Die eigentlichen Dramen spielen sich auch innerhalb der Familie ab. Welche Familie ringt nicht mit all diesen Kleinigkeiten, die sich dann zu einem riesigen Berg anhäufen, an den sich niemand mehr herantraut? Mal ehrlich, welche? Die Geschichte ist aus dem echten Leben gegriffen. Sie spielt außerdem in Deutschland – mal in Berlin, mal in Kühlungsborn (Mecklenburg-Vorpommern) -, was eine echt nette Abwechslung zu den ganzen Stories aus Amerika oder England beispielsweise ist.

Alles in allem ist das Buch Die Liebesdiebin von Christine Lehmann eine nette Unterhaltung. Mein Lieblingsbuch wird es nicht, denn die Geschichte fesselt mich einfach nicht richtig, aber gut ist es trotzdem. Deshalb bekommt dieses Buch von mir

3 von 5 Punkten.

***

Übrigens: In der Rubrik „Interviews“ oben im Menü findet sich auch eines mit Christine Lehmann. Vielleicht mögt ihr ja auch mal dort stöbern?

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