[Rezension] Lauter nackte Männer. Von Tina Grube

Dieses eBook wurde mir vom dotbook-Verlag zur Verfügung gestellt. Entdeckt habe ich es auf dem Portal blogg-dein-buch.

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Autorin: Tina Grube

(Original-) Titel: Lauter nackte Männer

Verlag: dot.books

Seitenzahl: 335

Format: eBook

ISBN: 978-3-95520-772-4

Erschienen: 2014; Erstauflage 1998

Auflage: Neuausgabe

Inhalt / Klappentext:

„Hemden weg, Hosen runter, schließlich geht es hier um Kunst!“ Mona malt meterhohe Ölgemälde in kraftvollen Farben – und zwar am liebsten von formschönen, durchtrainierten Männerkörpern. Ganz schön provokant! Und offensichtlich zu selbstbewusst für den Kunstmarkt: Niemand interessiert sich für Monas Bilder. Bis zu dem Tag, als eines von ihnen in einer Galerie auftaucht… unter dem Namen eines Mannes! Sofort wird es für ein Vermögen verkauft. Zuerst ist Mona sprachlos. Dann wird sie angriffslustig – und beschließt, als geheimnisvoller Malerfürst richtig durchzustarten…

Meine Meinung:

Das Cover lässt ja schon mal die Mundwinkel zucken. Das war ehrlich gesagt auch der erste Grund, aus dem ich mich für das Buch interessiert habe. Der Titel hat natürlich auch dazu beigetragen. Welche Frau sieht sich nicht gerne Lauter nackte Männer an? Oder liest zumindest davon? 🙂

Jedenfalls habe ich bei meinem anfänglichen Überschwang übersehen, dass das Buch ursprünglich von 1998 stammt. Damit rechnet man ja auch irgendwie nicht, wenn man ein eBook sieht… Zu der Zeit gab es sowohl noch die DM als auch andere Moralvorstellungen. Das bedeutet, die Erwartungen, die man an dieses Buch zu stellen wagt, werden zumindest aus heutiger Sicht nicht so ganz erfüllt. Damit meine ich sehr, sehr wenige Szenen, in denen überhaupt so etwas wie nackte Haut vorkommt, wobei der Titel hier um einiges mehr verspricht. Oder die Tatsache, dass solche Stellen dann nur bedingt überhaupt einen Reiz haben. Das finde ich sehr schade: Der Titel verspricht zu viel, sodass die Erwartungen dann beim Lesen enttäuscht werden.

Dennoch bietet diese Erzählung auf unterhaltsame, manchmal etwas stockende aber immer amüsante Weise ein paar Stunden Spaß. Genau genommen waren es bei mir drei Stunden. Das eBook lässt sich sehr flüssig lesen, wenn ich auch am Anfang meine üblichen 20 Seiten gebraucht habe, um die Charaktere anzuerkennen und für einigermaßen gut zu befinden.

Die Geschichte ist ganz nett – und ja, ich weiß, dass nett der kleine Bruder von Sch**** ist. Für meinen Geschmack ist der Handlungsverlauf einfach zu vorhersehbar, es gibt keine überraschenden Wendungen – gar keine! – und die Figuren entwickeln sich kein bisschen weiter. Wenn jemandem solche seichten Geschichten gefallen, dann ist dieses Buch für denjenigen perfekt. Für mich war das einfach nur lasches Gemüse: weich, gummiartig, gerade noch ess-, aber fast ungenießbar. Deshalb bekommt Lauter nackte Männer von Tina Grube von mir

2 von 5 Punkten.

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Ein Kommentar zu “[Rezension] Lauter nackte Männer. Von Tina Grube

  1. Hey,

    du hast Recht, Titel und Cover erregen gleich Aufmerksamkeit. Marketing-Strategie war also erfolgreich 😀

    Ich habe auch zweimal geschaut ob das Buch tatsächlich von 98 ist oder ich mich verguckt habe. Aber nein…

    Schade, dass das Buch bei dir nicht ganz so gut weggekommen ist. Es klingt ja doch sehr interessant, vor allem da manche Sachen ja wirklich erfolgreicher sind, wenn das passende Geschlecht dahinter steht.

    Gruß,
    Julia

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