[Rezension] Unsterblich 3. Tor der Ewigkeit | Julie Kagawa


351_31815_176605_xxlVerlag: Heyne
Format: TB
Seitenzahl: 496
Erschienen: 09.01.2017
ISBN: 978-3-453-31815-1
Preis: 9,99 €
Erworben: März 2016; Bahnhofsbuchhandlung


Erste WorteDas Tor des Außenpostens hing lose in den Angeln und schwang quietschend hin und her. Immer wieder prallte es gegen die Mauer, ein rhythmisches Klopfen, das die drü- ckende Stille durchdrang. Leseprobe Weiterlesen

[Rezension] Die Terranauten | T. C. Boyle

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Verlag: Hanser
Format: HC
Seitenzahl: 608
Erschienen: 09.01.2017
ISBN: 978-3-446-25559-3
Preis: 26,00 €
Erworben: Februar 2017; via LovelyBooks-Leserunde.


Erste Worte: Man hatte uns von Haustieren abgeraten, desgleichen von Ehemännern oder festen Freunden, und dasselbe galt natürlich für die Männer, von denen, soviel man wusste, keiner verheiratet war. Ich glaube, Mission Control hätte es begrüßt, wenn wir auch keine Eltern oder Geschwister gehabt hätten, aber die hatten wir nun mal, alle bis auf Ramsay, der ein Einzelkind war und in der vierten Klasse seine Eltern bei einem Frontalzusammenstoß verloren hatte.  Weiterlesen

[Kurzrezensionen] Februar 2017.2

44f0b76b4533c720Begin Again 1 | Mona Kasten

Ich habe zum ersten Mal meine Bonuspunkte der Lesejury eingelöst und mir dieses Buch ausgesucht. Ich wollte wissen, ob die Autorin wirklich so gut ist, wie viele behaupten und fand auch den Klappentext recht interessant.

Tatsächlich scheine ich ganz klischeehaft eine Vorliebe für tattoowierte, heiße Kerle mit großer Klappe und großem Frauenverschleiß zu haben, ganz wie die Protagonistin. Und auch ihren Drang nach Freiheit und Unabhängigkeit kann ich zu gut verstehen. Die Ausgangssituation ist also schon spannend genug, die Umsetzung meiner Ansicht nach sehr gut gelungen und obwohl es Stellen gibt, an denen ich als Leserin mich vor Klischees und 08/15-Situationen kaum retten konnte – hat Mona Kasten es doch geschafft, mich bei Laune zu halten? Ich würde sagen, das deutet auf Talent hin. Ich habe übrigens inzwischen den zweiten Band Trust Again kaufen müssen, weil ich in der Buchhandlung einfach nicht daran vorbeigehen konnte. Tja, dumm gelaufen…


csm_produkt-12054_3afb06e63fForever with you | J. Lynn

Ach ja, J. Lynn und ihre Studenten-Truppe. Wann ich den ersten Band dieser Reihe gelesen habe, kann ich so spontan gar nicht mehr sagen. Ich verfolge das Geschehen aber schon eine ganze Weile. Bevor nun der nächste Band im Mai erscheint, musste dieser aber noch schnell gelesen werden. Über eBay gebraucht gekauft und in besserem Zustand – beinah unberührt – erhalten, als erwartet.

Diesmal dauerte es vielleicht drei Minuten, bis ich wieder im Geschehen war. Und Stephanie und Nick sind tolle Figuren. Ach, ich weiß gar nicht, was ich noch über diese Reihe sagen soll, dass nicht schon in einer meiner früheren, ausführlicheren Rezensionen steht. Ich identifiziere mich inzwischen mehr mit Charakteren, die studieren oder die Schule zumindest beendet haben, als mit solchen, die noch zur Schule gehen; ich liebe den Schreibstil der Autorin – die ja auch als Jennifer L. Armentrout Fantasy schreibt – immer mehr und obwohl ich einige Wendungen in etwa vorausgesehen habe, kam das Ende doch total überraschend. Ich kann die Fortsetzung, die Anfang Mai erscheint, kaum abwarten und bin sehr froh, dass ich schon im August letzten Jahres eine Zusage für ein Rezensionsexemplar erhalten habe…


u1_978-3-596-03322-5-39956966Bad Romeo & Broken Juliet 1. Wohin du auch gehst | Leisa Rayven

Dieses Buch gehört zu der folgenden Kategorie: von allen Bloggern meines Umfelds auf einmal besprochen und über den grünen Klee gelobt, sodass ich, trotz vorhandenem Interesse, überhaupt keine Lust habe, es zu lesen. Und wenn die öffentliche Begeisterung abgeflaut ist, befasse ich mich näher damit. Es war dann bei Arvelle im Angebot.

Die Leseprobe habe ich irgendwo, vielleicht bei vorablesen, gelesen. Die Geschichte fand ich interessant, aber nicht total berauschend. Die Aufmachung jedoch, also die Wechsel zwischen der Gegenwart, in der sich die Protagonisten in einer Hassliebe verstrickt haben, und der Vergangenheit, die nach und nach die Gegenwart erklärt, finde ich sehr gelungen, wenn sie mich auch am Anfang überrascht und fast etwas genervt hat. Weniger gut fand ich die Anzahl der Fehler, die sich in den Text eingeschlichen haben. Ich habe sie nicht gezählt, aber es waren stellenweise echt zu viele. Man hätte dieses Buch einfach besser überarbeiten oder mehrere Leute den Text überprüfen lassen müssen. Na ja, ich kenne die Umstände der Produktion nicht und kann dementsprechend nicht behaupten, es besser zu können. Diese Häufung darf aber, meiner Ansicht nach, schlicht nicht sein. Ein, zwei Fehler kann ich verkraften, aber… Okay, bevor ich mich hier reinsteigere und einen Roman schreibe, lasse ich es für heute gut sein. Ihr versteht sicher, dass ich mich ärgere und auch, worüber. Das reicht ja an dieser Stelle.
Ob ich Band 2 lesen werde, weiß ich noch nicht. Momentan sieht es nicht danach aus.


23d9da37d31c3a8aHardpressed 2. Verloren | Meredith Wild

Band 1 habe ich über eine Leserunde der Lesejury von Bastei Lübbe erhalten, Band 2 gab es für alle, die die Rezension in einem gewissen Zeitraum veröffentlichten.

Dies ist wieder einmal eine Reihe um eine junge Frau, die zwar selbstbewusster auf ihren eigenen Beinen steht, als es bei den meisten anderen Reihen der Fall ist, aber genau so schnell dem reichen, großkotzigen, ach so gut aussehenden Mann verfällt, der selbstverständlich einen starken Kontrollzwang hat. Oh, und sie haben beide eine Vergangenheit, die nicht vollkommen rosarot ist, und sehr guten Sex. Ist doch normal, oder?

Diese Geschichte ist zwar etwas besser zum Frauenbild als viele andere dieses Genres, doch so richtig zufrieden bin ich damit noch immer nicht. Die Protagonisten haben endlich mal normale Namen, aber auch das tröstet mich nicht so wirklich über das oben beschriebene Klischee hinweg. Ich habe das Buch durchaus gern gelesen, ab und zu mit den Augen gerollt und an anderen Stellen mitgefiebert, aber die Fortsetzungen werde ich wohl anderen Lesern überlassen.

[Kurzrezensionen] Februar 2017.1

 e3a3b9e6e5c7c355Bloodbound 1. Die Garde des Königs | Erin Lindsey

Dieses Buch war dafür verantwortlich, dass ich wieder aktiver bei der Lesejury von Bastei Lübbe wurde, kurz bevor die Community ihre Generalüberholung erhielt. Die Leseprobe stand zur Bewertung zur Verfügung und ich habe mich so festgelesen, dass ich vollkommen vergessen hatte, dass es sich nicht um das ganze Buch handelt – und war total überrascht, als die Leseprobe zu Ende war. Da musste ich das Buch dringend kaufen, als es bei Arvelle im Angebot erschien, war ja klar.

Dass ich die Leseprobe gelesen hatte, war aber schon einige Monate her, sodass ich etwas brauchte, um in die Geschichte zu finden. Und dann gab es mehr High Fantasy-Elemente, als ich erwartet hatte. Dennoch gefiel mir die Geschichte sehr gut und in die Hauptfiguren habe ich mich ziemlich schnell verguckt. Das Ende dieses Bandes ist nicht ganz so, wie ich es mir gewünscht hatte, und es gibt eine Fortsetzung, die wohl auch schon erschienen ist. Die werde ich vermutlich (erst mal) nicht lesen, denn so richtig vom Hocker gehauen wurde ich hiervon nicht. Ich hatte wohl einfach zu hohe Erwartungen.


fb97904534fb6d2fTrue 2. Weil dir mein Herz gehört | Erin McCarthy

Den ersten Band habe ich nicht gelesen, denn mir war nicht bewusst, dass es sich um eine Reihe handelt, als ich True bei Arvelle gefunden habe. Aber das war nicht schlimm, da die Bände in sich abgeschlossen sind und nur durch die Figurenkonstellation miteinander verbunden.

Erstaunlicherweise war ich richtig begeistert von diesem Buch. Mit der Autorin habe ich noch keine Erfahrungen und ich gehe an New Adult-Romane inzwischen mit der Einstellung, dass ja doch alle irgendwie gleich oder zumindest sehr, sehr ähnlich sind. Zumindest werden die Protagonisten von ihrer Vergangenheit verfolgt, die ihr gegenwärtiges Glück in Gefahr bringt. Das ist hier aber nicht der Fall, und das reicht schon, um dieses Buch zu mögen. Der tolle Schreibstil und der großartige Humor der Hauptfiguren setzen meiner Begeisterung, dass jemand sich die Mühe macht, sich etwas neues auszudenken, nur das i-Tüpfelchen auf.


37362077-00-00Losing it 1. Alles nicht so einfach | Cora Carmack

Auch Losing it stammt aus meiner Arvelle-Bestellung. Und von meinem SuB, wie übrigens auch True und Bloodbound. Alle drei hatten es sich schon eine Weile dort gemütlich gemacht. (Die beiden folgenden Bücher machen die Fünfer-Clique komplett.)

Okay, eines vorweg: Ich stelle vermehrt fest, dass ich mit Büchern, deren Protagonistin noch zur Schule geht, zwar durchaus noch etwas anfangen kann, aber ich finde mehr Gefallen an denen, die bereits studieren. Ich passe wohl in das Klischee der Leserin, die mit ihren Protagonisten aufwächst. Oder so. Ihr versteht sicher, was ich meine.

Allerdings habe ich keine Ahnung von Theater, halte nicht viel von One Night-Stands und kann mich generell nicht wirklich mit Bliss identifizieren. Und doch hat mich das Buch schnell in seinen Bann gezogen. Ich mag den Schreibstil, die vielen Details, die in die Geschichte eingewoben sind und natürlich kann ich gut verstehen, dass Bliss ihrem großen dunklen Fremden mit ausländischem Akzent verfallen ist… Es gibt ein paar kleine Durchhänger, aber im Großen und Ganzen gefällt mir das Buch sehr. Tatsächlich habe ich es in einer Nacht verschlungen und denke über die Folgebände nach…


das_nibelungenlied-9783765303739_xxlDas Nibelungenlied | Unbekannt

Für mein Gemanistikseminar haben wir Das Nibelungenlied auf Mittelhochdeutsch lesen müssen dürfen. Das ist übrigens in Versform verfasst, sich reimend und in Strophen also. Es sind über 2000 Strophen. Auf Mittelhochdeutsch, hatte ich das schon erwähnt?

Erstaunlicherweise konnte ich den Text trotzdem fast flüssig herunterlesen. Die Worte sind zwar teilweise verändert und auch manchmal vollkommen anders, aber viele lassen sich herleiten. Man kann es mit dem Plattdeutschen vergleichen, oder auch mit dem Bayerischen: Geschrieben ist es schwer, die Worte und ihre Bedeutung auf den ersten ungeübten Blick zu erkennen, aber laut ausgesprochen wird schnell klar, was gemeint ist. Die Hürde der Fremdsprache war also geringer, als erwartet. Inhaltlich war ich sehr gespannt, denn ich wollte die Geschichte von Siegfried und Kriemhild schon länger lesen. Die Sage vom in Drachenblut badenden Siegfried und seiner fast vollständigen Unverwundbarkeit, die ihm zum Verhängnis wird, kennt wohl jeder. Aber dies ist die Geschichte von Kriemhild. (Achtung, Spoiler: Siegfried stirbt nach nicht einmal dem ersten viertel des Nibelungenlieds.) Und sie ist gut. Da hat sich jemand große Mühe gegeben, eine Legende zu erfinden (oder ist das vielleicht alles gar nicht erfunden..?) und ich verstehe auch endlich, warum Professor Boerne seine kleinwüchsige Kollegin im Münsteraner Tatort „Alberich“ nennt.

[Rezension] Imagines. Dein Star ganz nah – Storys | Anna Todd u.a.


Imagines von Anna ToddVerlag: Heyne
Format: TB
Seitenzahl: 784
Erschienen: 13.02.2017
ISBN: 978-3-453-42003-8
Preis: 14,99 €
Erworben: Januar 2017; RezEx vom Verlag. Danke!


Erste Worte: Weil dies ein Sammelband ist, werde ich keinen Anfang einer Geschichte heraussuchen, sondern auf die Leseprobe des Verlags verlinken. Es käme mir ungerecht den weiter hinten im Buch platzierten Geschichten vor, die erste zu zitieren.

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Frühjahrsputz und Folgen

Guten Morgen!

Okay, es ist Montag. Für die meisten ist es also wahrscheinlich kein so guter Morgen. Ich habe Semesterferien und tatsächlich mal keine Hausarbeit zu schreiben, weshalb ich Zeit für mich habe. Und für meine Bücher. Und damit kommen wir auch schon zu dem Problem, das in Angriff genommen wurde:

Mir geht der Platz aus.

Schon seit einigen Monaten wurde immer deutlicher, dass mein Kinderzimmer im Haus meiner Eltern nicht unbedingt genug Platz für all meine Bücher bietet. Das liegt nicht daran, dass das Zimmer zu klein wäre, sondern eher daran, dass die darin stehenden Möbel nicht für diese Menge an Büchern ausgelegt ist. Ich habe Regale und Schränke. Doch neben all meinen Büchern muss ich auch meine DVDs und meine Kleidung unterbringen. Kurz gesagt, es wird eng. Seit einem halben Jahr werden die neuen Bücher schon in Kartons gelagert, auf dem Schrank, unter dem Schreibtisch, hinter der Tür und wenn der Rahmen meines Bettes nicht zu niedrig wäre, sicherlich auch darunter. Aber das war ja keine langfristige Lösung.

Deshalb habe ich am Wochenende alle Kisten aufgemacht, jedes Buch in die Hand genommen (Abgesehen von den Schneider-Büchern, da brauche ich gar nicht überlegen, ob ich sie herausrücke: niemals.) und überlegt, wann ich zuletzt daran gedacht habe oder ob die Chance besteht, es noch mal lesen zu wollen. Es haben sich letztendlich vier volle Kartons angesammelt, die ich mit nicht allzu schlechtem Gewissen aus den Händen geben kann. Das sind 44 Bücher und 16 DVD-Boxen. Diese Kartons gehen an reBuy und Momox, einen Karton werde ich als Spende in einen lokalen Second Hand-Laden bringen.

Natürlich habe ich immer noch lange nicht genug Platz. Die DVDs stehen zweireihig, bei den Büchern ist das leider nicht möglich. Dennoch stehen 6 Kartons hinter der Tür, voller Bücher. Zwei Kartons beinhalten meinen SuB. Aber dieser literarische Frühjahrsputz tut trotzdem gut: Ich habe etwas mehr Luft in den Regalen und weiß außerdem, dass mir jedes Buch, das ich jetzt noch besitze, wirklich am Herzen liegt. Oder dass ich es noch einmal lesen möchte.


Neue Mitbewohner

Dabei blieb es aber nicht. Denn in der letzten Woche sind drei Bücher bei mir eingezogen. Ein angefordertes Rezensionsexemplar, eine vorbestellte Neuerscheinung und ein Buch, an dem ich in der Buchhandlung einfach nicht vorbeigehen konnte, weil mir sein Vorgänger so gut gefallen hatte. Zusätzlich habe ich eine Bestellung getätigt, sodass in Kürze zwei weitere Bücher in meinem Briefkasten landen werden. Es sind also 44 Bücher aus-, aber fünf neue eingezogen oder im Anmarsch. Das war ja irgendwie nicht mein Plan…

Ausgehend davon habe ich mir ein Verbot auferlegt, geltend ab diesem schicksalhaften Montag im März:

  • Ich werde keine neuen Bücher kaufen, bevor mein SuB nicht auf zehn Bücher reduziert ist.
  • Einmal im Monat wird ein Ausrutscher genehmigt, wenn ich meine kribbelnden Finger nicht mehr ertragen kann.
  • Und Rezensionsexemplare sind von dem Verbot ausgenommen, diese werden aber auf maximal zwei Bücher pro Monat beschränkt. 

Ihr seid jetzt dafür verantwortlich, mich bei Bedarf daran zu erinnern, dass dieses Verbot einen guten Grund hat – nein, eigentlich sind es zwei: Platz und Geld. Ich denke nicht, dass ich in arge Bedrängnis gerate, da ich mit meinem Praktikum ab April erst einmal gut ausgelastet sein werde.

Aber ihr kennt das Phänomen bestimmt: Wenn ihr euch etwas merken wollt oder euch selbst ein Ultimatum setzt, dann funktioniert es besser, wenn ihr jemanden darüber in Kenntnis setzt. Der innere Schweinehund lässt grüßen… (Meiner ist übrigens eine ausgewachsene Rottweilerdame namens Sandy und extrem süß, aber eben auch extrem launisch.)


Neue / Mehr Regale?

So ärgerlich es auch ist, dass mir nicht unendlich viel Platz zur Verfügung steht, so schön ist das Gefühl, etwas aussortiert zu haben. Das nimmt einem doch eine Last von den Schultern.

Und ich habe meine Eltern davon überzeugt, dass mein Zimmer hier in der Heimat zwei Regale mehr besser gebrauchen kann als das unbenutzte einklappbare Einzelbett, das aus Mangel an einer besseren Einlagerungsmöglichkeit in meinem Zimmer steht. Zumindest werden wir in näherer Zukunft an die Wand darüber Regale hängen. Wie genau das aussehen wird, ist noch unklar, aber ich werde euch daran teilhaben lassen, wenn es soweit ist.

Vielleicht brauche ich dann ja gar keine Kartons mehr… Aber ja, mir ist klar, dass auch das keine wirkliche Lösung meines eigentlichen Problems ist: Ich habe einfach zu viele Bücher und zu wenig Platz. Punktum. Ich dürfte mir nicht so viele neue Bücher zulegen. Oder ich sollte auf eBooks umsteigen. Aber das verkraftet mein Herz nicht. Niemals-nie-nicht.

Warum habe ich euch das so detailliert erzählt? Weil ich a) momentan nichts besseres in petto habe und b), wie schon gesagt, eventuell eure Strenge und ein klares „Nein!“ brauchen werde, sollten mir zu viele zu gute Bücher über den Weg laufen.

Mit diesen Gedanken lasse ich euch dann mal in eure Woche starten. Lasst euch vom Aprilwetter nicht unterkriegen und nutzt jedes Anzeichen von Frühling, um eure Laune zu verbessern! 🙂

[Rezension] Gefährtin der Dunkelheit. Mercy Thompson 8 | Patricia Briggs

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Verlag: Heyne
Format: TB
Seitenzahl: 464
Erschienen: 12.12.2016
ISBN: 978-3-453-31812-0
Preis: 9,99 €
Erworben: Februar 2017. RezEx des Verlags via Bloggerportal. Danke!


Erste WorteDas Telefon begann in dem Moment zu klingeln, als ich gerade bis zu den Ellbogen in seifigem Abwaschwasser steckte. Leseprobe

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[Reihentipp] Mercy Thompson von Patricia Briggs

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Warum stelle ich diese Reihe vor?

  1. Weil ich euch so langsam mal wieder einen Reihentipp schulde… Shame on me. Außerdem halte ich hiermit meinen Ein-Monats-Rhythmus der Tipps ein, den ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe.
  2. Weil sie sich innerhalb kürzester Zeit zu einer meiner Lieblingsreihen gemausert hat: Ich habe die ersten paar Bände innerhalb einer Woche verschlungen.
  3. Um Gleichgesinnte zu suchen – bisher ist mir niemand begegnet, der diese Reihe ebenfalls gelesen hat.
  4. Damit ihr in den Genuss von Mercys Humor und Briggs‘ toller Schreibweise kommen könnt.

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Und täglich grüßt das – Rezensionsexemplar?! 3 Vorurteile und mein Senf

Hallo, ihr Lieben!

Heute habe ich zwei Klausuren geschrieben, eine liegt diese Woche noch vor mir. Ich bin also gerade ein kleines, emotionales Wrack. Das kennt ihr vielleicht: Wenn ihr euch ein paar Stunden vollkommen auf eine Sache konzentriert habt, am besten irgendeine Kopfarbeit, und dann auf einmal Zeit habt, um wieder runterzukommen – da seid ihr erst einmal völlig erledigt. Ich werde dann auch immer total bleich im Gesicht, weil alles Blut, das mir zum „arbeiten“ in den Kopf geschossen war, wieder in südlichere Gefilde sackt, bis ich meinen Kreislauf wieder in Gang gebracht bekomme.
Was macht man, wenn man zu nichts wirklich zu gebrauchen ist und die Augen zu müde zum Lesen sind, man selbst aber nicht müde genug zum Schlafen ist? Richtig, man surft im Internet und lässt im Hintergrund Musik dudeln – in diesem Fall läuft bei mir One Direction rauf und runter.

Ich stieß also gerade auf eine Frage von Janna im #litnetzwerk auf Facebook, in der sie das ewige Thema der Transparenz auf Blogs in Bezug auf Rezensionsexemplare wieder aufwärmte. Das klingt jetzt sehr negativ, aber so meine ich das gar nicht. Ich finde es, ganz im Gegenteil, sehr wichtig, das solche Themen (gerne auch wiederholt) angesprochen werden, sodass jeder die Gelegenheit hat, sich dazu auszusprechen oder auch Fragen zu stellen. Denn die Bloggersphäre ist ja irgendwie alles andere als eindeutig und klar geregelt, leider auch, was die rechtlichen Dinge angeht – das ist jedenfalls nach bald drei Jahren Bloggen mein Eindruck.

Durch den oben verlinkten Beitrag angeregt habe ich jetzt das Bedürfnis, in ausführlicherer Form meinen Senf zu diesem Thema und zwei weiteren abzugeben. Dabei drücke ich mich manchmal recht direkt aus; sollte sich also jemand auf den Schlips oder Rockzipfel getreten fühlen, nehmt es mir bitte nicht übel. Ich versuche, Missverständnisse zu vermeiden und meine persönliche Meinung zu erläutern. Und ich habe die Tendenz zu Schachtelsätzen. Lasst euch davon nicht abschrecken, bitte!
Es würde mich freuen, wenn ihr einen Kommentar mit eurer Meinung und / oder eurer Kritik an meinen Ansichten hinterlassen mögt. Ich finde es interessant, wie verschiedene Leute über diese Themen denken.

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[Rezension] Neuschweinstein. Mit zwölf Chinesen durch Europa | Christoph Rehage

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Verlag: Malik (Piper)
Format: TB
Seitenzahl: 272
Erschienen: 17.10.2016
ISBN: 978-3-89029-435-3
Preis: 15,00 €
Erworben: Oktober 2016; RezEx des Verlags. Danke!


Erste Worte»Ah!«, machte Tianjiao und atmete tief ein, »die frische Luft!«
Ich blickte mich um: Es war fünf Uhr morgens im Februar, wir standen vor dem Münchner Flughafen, inmitten von Taxis und Bussen, die alle ihre Motoren laufen ließen. Ich sah Abgaswölkchen, die sich über dem Beton in der Kälte auflösten. Die Luft war alles andere als frisch, aber Tianjiao strahlte. Sie kam ja auch aus Beijing. 
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